Wenn du dir das VBS-Special über Richard Kerns Ehefrau Martynka Wawrzyniak
angeschaut hast, weisst du schon, dass sie fantastisch ist. Nein,
vergiss es, sie ist fucking unglaublich und zwar wegen einer unheimlich
langen Reihe von Gründen (inklusive dem Fakt, dass sie diese Kinder hier fotografiert hat). Im Grunde genommen ist sie einfach ein Grund mehr, warum wir auf Kern neidisch sein müssen. Na grossartig.
Bei unserer allmorgendlichen Internetrecherche sind wir heute über die neue Kampagne für Minis niedliches kleines Cabrio gestolpert. Sieht soweit alles ganz süss und hübsch aus, aber irgendwie sind wir nicht ganz sicher, was das in dem Video eigentlich soll. Vielleicht könnt ihr ja mehr damit anfangen?
Was passiert, wenn man ein paar Leute auf engstem Raum in einem Tourbus einpfercht und täglich 4-10 Stunden, nicht an die frische Luft lässt? 5357 Kilometer später wird aus Platzangst Liebe und aus Langeweile (wenn das einzige Unterhaltungsprogramm schlecht aufgenommene deutsche Fernsehprogramme auf VHS-Kassetten sind) ein Musikvideo wie „Bad Advice.“ Aber seht ruhig selbst, wie Cocknbullkid, Little Boots, Thunderheist und der Rest unserer grossartigen, wenn auch verpeilten Vice Live Crew sich die Zeit zwischen den brechend vollen Partys in Hamburg, Berlin, Stuttgart vertrieben haben, bevor sie dann in Rom wieder Abschied voneinander, der Enge und dem verplanten Busfahrer nehmen mussten.
Du hast die Vice Live Tour verpasst? Das ist schade und ziemlich traurig, aber überhäufe dich jetzt bitte so kurz vor Weihnachten nicht länger mit Selbstvorwürfen. Schau dir hier einfach das Video vom zweiten Teil der Tour mit Little Boots, Thunderheist und Cocknbullkid mit den Stationen Hamburg, Berlin und Stuttgart an.
Tecktonik war auf jeden Fall die dümmste Obsession des Jahres. Tanzen wie das hier sollte in einem Sterbehospiz für unheilbar Ungrossartiges landen und nicht auf den Strassen gegen die Breakdancer antreten. Ausser dem Typen von Hadouken! Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass irgendjemand ausserhalb von Belgien denken könnte, dass Glam-Rock-Vogueing irgendetwas anderes als eine katastrophale Fehleinschätzung (oder ein praktischer Scherz) ist. Jedenfalls macht das alles Sinn, wenn ihr diesem Jungen dabei zuseht. Lasst uns hoffen, dass es verwirrten Tecktonikillern (Ich meine ernsthaft, kommt schon) hilft, zu verstehen, dass Ausmalbücher und Basslinien Kinderkram sind.
Ich musste heute über Nikolaus und seinen dreckgesichtigen Helfer Schmutzli nachdenken und irgendwie fing ich an zu Tagträumen und über Zwillinge und ihre Schizoide Charakterverteilung nachzudenken, in der es immer einen guten und einen bösen gibt. Bevor ich mich jetzt weiter in Gedanken an Hoffmannsche Doppelgängermotive und frühkindliche Abgrenzungstaktiken in der psychologischen Entwicklung von Zwillingen verliere, sind hier meine Best of Böse Zwillinge, alle in Gedenken an Spock, den Paten des bösen Ziegenbärtchens...
Bis jetzt haben wir Kreis 9 leider ziemlich unterschätzt und ihn deshalb auch in unserem Vice Guide to Zürich nicht als ultimatives Ziel angepriesen. Vielleicht ist das aber auch besser so, weil wir euch damit auf keine dummen, weil gefährlichen, Lass-uns-mal-da-vorbeischauen-Gedanken gebracht haben. Neben kriminellen Mädchen, die im Alter von elf und dreizehn Jahren im grossen Stil Häuser ausrauben, trefft ihr dort auch die harten Jungs von K9, die über ihre noch härteren Biographien rappen...
In Olten haben die kleinen Gangsterrapper, die laut Täterbeschreibung „Hiphop-Kleidung und dunkle Jacken mit Pelzkapuzen“ trugen, abends so viel Langeweile, dass man von ihnen schon wegen einer leeren Bierdose eine aufs Maul bekommt. Die Leute können hier wie in diesem Video auch leider nicht so gut Autofahren. Wem Autos crashen und Leute verprügeln eine Nummer zu hart ist, findet in Olten aber auch andere provinzielle Beschäftigungen, um seine sinnlose Jugend hinter sich zu bringen oder sein Alter für ein paar Stunden im Delirium zu vergessen...
Ihr freut euch mal wieder auf ein Wochenende voller sinnfreier Exzesse? Leider müssen wir euch an dieser Stelle einen Strich durch die Rechnung machen und euch in eine ethisch-moralische Grundsatzdiskussion verwickeln. Ist es wichtiger, die Umwelt zu schützen oder armen Menschen ihre Existenzgrundlage zu sichern? Nach dem Klick erfahrt ihr mehr über unser bolivianisch/kolumbianisches Dilemma.
Hier lernt ihr Kro kennen, den ersten (und vielleicht einzigen) Gangster Rapper Armeniens. Wir sind uns immer noch nicht ganz sicher, ob das hier nicht der neuste Streich von Sacha Baron Cohen ist, aber auf jeden Fall lieben wir den Song. Und jetzt alle zusammen, „I be makin’ Gs, like the real OGs overseas. Ahhh-ahh-ahhh-ah-ah-ahhhhhh...“
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