Unsere Kollegen in London haben letztens ihre neue Praktikantin gepiesackt, weil sie von der Uni geflogen ist. Sie wird doch wohl keinen Schnaps in den Punsch beim letzten Ball getan haben? Dann hat sie ihnen die wahre Geschichte hinter ihrem Rausschmiss erzählt und da ist ihnen das Lachen wirklich im Hals stecken geblieben...
Es ist lustig, dass du immer glaubst, nicht zimperlich zu sein–solange, bis dir jemand einen frisch abgetrennten Kaninchenkopf vorsetzt und dich anweist, deine Hand in ihn reinzustecken und die Ohren umzustülpen. Ich habe mehrfach versucht, das Leuten zu erklären. „Was erwartest du?“ fragen sie. Aber zu wissen, was Taxidermie ist, bereitet dich nicht im geringsten auf die Realität vor. Ich ging zu diesem Kurs, um über das Thema zu recherchieren, aber auch, weil ich dachte, es sei ganz gut, meine Bequemlichkeit mal ein bisschen auszuloten...
Zwei von unseren Kollegen in London, Jaimie Hodgson und James Knight, haben neulich die Diesel-U-Music Radioshow gespielt. Dabei haben sie uns gute und schlimme Dinge um die Ohren geschmissen, von Hot Snakes über Huggy Bear bis hin zu John Denver. Sie haben es sogar geschafft, irgendwie unbemerkt eine Platte aus der heimlich Hardcore-Vergangenheit unseres englischen Chefredakteurs in die Show einzuschmuggeln...
Ihr habt bestimmt schon gehört, dass die britische Billig-Klamotten-Riesenkette T.K Maxx jetzt Schweizer Taschenmesser mit angenähten Kapuzenpullis verkauft. Oder war es andersherum? Ja, ich glaube schon. Die Kapuzenpullis haben die todbringenden Schweizer Taschenmesser ins Futter eingenäht. Wie auch immer, es ist einfach abartig. Ich war so schockiert, dass ich Boris Johnsons Büro angerufen habe, um nachzufragen, ob ich seinen Albino Labrador-Verschnitt ausleihen kann, um dem ganzen ein bisschen Sinn zu verleihen. Leider war Boris gerade im Laden um die Ecke, um ein paar von diesen Jaffa Cakes zu holen, als ich anrief. Ich konnte aber mit seiner umheimlich hilfreichen Sekretärin Melissa sprechen, die mir mehr als gerne meine Fragen beantwortete.
*So steht es jedenfalls in dem Hinweis zu der subversiven Comedy, die David Firth schon seit einiger Zeit im Internet bringt. Alles, was dieser Typ macht, zieht irgendwie einen massiven Kult nach sich. Er ist in der Tat Englands grösstes Geschenk an das World Wide Web, seit es erfunden wurde. Seine Arbeiten - seien es nun die animierten Filme wie Salad Fingers oder saitirische Dokus wie Devvo - hat zahllose Parodien und Fan Tributes bekommen. Wir haben ihn getroffen, damit wir eine Entschuldigung dafür haben, einen Teil seiner Arbeit in unserem Blog zu veröffentlichen, was sowieso schon seit Ewigkeiten überfällig gewesen ist.
Dieser kleine Held hier wohnt in England und hat, als er noch jünger war, den Rasern vor seiner Haustür nachgeschrieen. Doch jetzt ist er elf und hat sich einen Helm, eine Reflektorweste und eine Hot Wheels Radarpistole (übrigens komplett hackbar) besorgt, damit sich die Leute in seiner Dreissiger-Zone bei seinem Anblick so richtig in die Hose scheissen. Einerseits finden wir das auf der grassroots-Ebene respektabel, weil wegen ihm jetzt ein paar Speed-Bumper für die Straße im Gespräch sind. Andererseits scheissen wir uns wirklich fast in die Hosen, wenn wir diesen lebenden Beweis dafür sehen, dass es so was wie den Natural Born Cop wirklich gibt.
Hi Vice, ich war für einen Monat in Marokko, um an einem Fotobuch zu arbeiten. Hier sind ein paar Highlights. Es sind viele Fotos von Katzen dabei, weil, naja, weil es sehr viele Katzen in Marokko gibt, die herumstreunen, sterben, herumficken, ums nackte Überleben kämpfen... es ist herzzerreissend und lustig zugleich. Es gibt auch unzählige Männer, die Schuhe verkaufen, Anzüge schneidern, Brot backen, Öl herstellen und, ach ja, Drogen, Drogen, Drogen! Aber keine Ladies unterwegs. Alles nur ein riesengrosses Würstchen-Treffen. Und wenn ein paar Frauen dieser halb-dunkleren Variante unterwegs sind, bleiben sie in sicheren 3er- oder 4er-Packs und sind selbstverständlich von Kopf bis Fuss verhüllt. Beste Grüsse, CHRIS TAYLOR
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