Eine der besten Sachen die dem brasilianischen Kino jemals passiert ist, war Pornochanchada, eine low-budget Mischung aus Sexploitation und Komödie. In den 70ern waren die Kinoleinwände voll mit diesem Schund. Wenn es außer mir noch jemanden gibt, dessen rechte Hand mit diesen Filmen beschäftigt war, dann ist es J.L. Benicio. Er hat die meisten der Pornochanchada-Poster gemalt. Wir haben ihn ausfindig gemacht und ein paar Sachen gefragt.
Vor langer Zeit lebte ich in einem alten Lagerhaus in London mit
diesem Typ namens Steve, der ein ziemlich fragwürdiger Charakter war
und eine Mischung aus unterschiedlichen Geisteskrankheiten hatte. Steve
und ich hatten beide kein Geld.
Pablo Tregebov und Alejandra Nuñez sind zwei Hardcore-Kids aus Barcelona, die Tattoos haben, die dich zuerst total schocken und dich dann neidisch werden lassen, weil du weder die Fantasie noch die Eier hattest die das gleiche machen zu lassen. Wie was, fragst du?
In der guten alten Zeit war Kopenhagen mal die Tätowier-Hauptstadt Skandinaviens. Im frühen 19. Jahrhundert ließen sich total betrunkene Seemänner von wahrscheinlich genauso betrunkenen Tätowierern einen zusätzlichen Adler, oder Anker oder was auch immer zu ihrer Tattoo Sammlung dazu stechen, die sie in den Häfen von New York, Hamburg, im Fernen Osten, und so weiter angefangen hatten.
Auch wenn du vielleicht von dir selbst behauptest, „ziemlich gut über Kunst Bescheid zu wissen“, wird es dir nicht schaden, etwas über die Kunstszene in Rumänien zu lernen. Tom Wilson und Milos Jovanovic haben gerade 100 To Watch Website entworfen. Tom hat unseren Kollegen von Vice UK 20 Stück geschickt. Wenn ihr eine wollt, schreibt unseren UK-Kollegen eine Email, aber dann müsst ihr es euch schon selbst abholen, weil sie einen Teufel tun werden, es ins Ausland zu verschicken. Wir haben mit Tom ein bisschen über Kunst, Rumänien, seine Person und unsere Unwissenheit gesprochen.
Zwei von den Typen, die ziemlich oft was für uns schreiben, haben ein Buch gemacht. Sie haben Fotos gemacht, Bilder gemalt und Essays geschrieben. Es dreht sich bei allem konsequent um Schnurrbärte und läuft unter dem Namen Eurotash.
Bei den Local Natives wird viel getrommelt. Gerade live hat man bei den treibenden, synkopischen Rhythmen das Gefühl, man lausche hier nicht fünf weissen Slackern aus dem Norden von Los Angeles, sondern eigentlich einer ehemaligen afrikanischen Percussion-Truppe.
Der brasilianische Künstler Zé Carlos Garcia baut Karnevalswägen, Superinsekten und Schweine mit Flügeln. Unter anderem.
Die moderne Schönheitschirurgie bietet den glücklichen Menschen von heute schier unendliche Möglichkeiten, ihre grotesken Phantasien Wahrheit werden zu lassen.
Aufklärungsbücher sind heutzutage wohl kaum noch notwendig: das Internet bringt den Kindern alles Nötige bei und meistens noch viel mehr. Aber das Lustige ist, dass einige dieser Aufklärungsbücher aus dem letzten Jahrhundert den Kindern unmöglich helfen konnten, sich zu sexuell gesunden Erwachsenen zu entwickeln.
Wir haben diesen Sommer an einem Buch namens Eurotash gearbeitet. Es geht darin um Schnauzbärte und Europa. Um damit durchzukommen, mussten wir uns Schnauzer wachsen lassen und zu wetteifrigen kleinen Hurensöhnen werden. Was konnte uns also schneller ans Ziel—der Fertigstellung unseres Buchprojekts—bringen, als bei den World Moustache Championships in Grundau teilzunehmen?
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