Wen interessieren bitte die Olympischen Spiele? Menschen, die sich ihren Adrenalinkick dadurch holen, dass sie jeden Tag zehn Kilometer rennen, sind langweilige Arschlöcher.
Aufklärungsbücher sind heutzutage wohl kaum noch notwendig: das Internet bringt den Kindern alles Nötige bei und meistens noch viel mehr. Aber das Lustige ist, dass einige dieser Aufklärungsbücher aus dem letzten Jahrhundert den Kindern unmöglich helfen konnten, sich zu sexuell gesunden Erwachsenen zu entwickeln.
Manchmal schaffe ich es, mir das perfekte Outfit zusammenzustellen. Ich quetsche meinen Arsch in irgendeine hautenge Illusion von Niedlichkeit, nur um danach von der Realität meines Gesichts eingeholt zu werden. Mein grosser, dummer Kopf macht alle Modeambitionen zunichte. Das ist in etwa so, als würdest du einen Sack voller fetttriefender Würstchen und Glasmurmeln auf einem Weihnachtsbaum anbringen. Mysteriöse Beulen und verkrustete Pickel teilen sich mein Gesicht und über Nacht kriege ich immer wieder diese gruseligen schwarzen Härchen. Ernsthaft, die sind mindestens so Angst einflössend wie Spinnenbeine.
Wem ich alles gerne eine aufs Maul hauen würde: jedem der in der
Mittagspause Twitter benutzt, dem Typen der bei meiner letzten Party
ins Waschbecken gerotzt hat (und die Scheisse nicht weggemacht hat), dem
Kerl, der auf meinem Dach die ganze Zeit zu laut feiert, Leuten, die
sich zu fleissig fortpflanzen und dann keine Ahnung haben, wie sie ihre
Bastarde ruhig stellen sollen und Exfreundinnen, die „reden wollen“,
auch wenn es nichts zu reden gibt. Gott sei Dank kann man alle diese
Hassgefühle an Felix Harold Vega auslassen, der dich für 5$ zwei
Minuten lang seine Fresse polieren lässt. Wenn das nicht reicht, kanns
du ihm für 10$ in den Sack treten und für 15$ darfst du ihn auch noch
anspucken. Mal sehen, wie es so ist, ein menschlicher Punchingbag zu
sein.
Wenn du jemandem auf die Schultern kletterst, machst du das in der Regel bei einem Festival, um zu sehen was da vorne auf der Bühne passiert oder du willst über irgendeinen Zaun klettern oder einen leckeren Apfel vom Baum pflücken oder du bist ein Kind und deine Beine sind müde. Aber Ralph ist erwachsen und versucht auch nicht, an irgendetwas dranzukommen. Seine Passion fürs Reiten von menschlichen Körpern sucht in der Welt des exzessiven Youtube-Verhaltens ihresgleichen.
Das schöne an Haustieren ist, dass sie die besten Freunde des Menschen sind. Das tolle an besten Freunden ist, dass sie einem alles verzeihen, eben auch, wenn man sie gegen ihren Willen tätowieren sollte. Wir haben bereits über tätowierte Katzen berichtet, wir berichteten auch schon über gestochene Schweine, also warum um Gottes Willen, machen wir das Tryptichon nicht einfach komplett und schreiben mal darüber, wie man Fische tätowiert?
Zugegeben, Fixed Gear Bikes können edle und wunderschöne Designstücke sein. Nicht sie sind das Problem, sondern die Typen, die du damit in den Strassen siehst. Fixiefahren ist ohne Zweifel der beknackteste und peinlichste urbane Trend der letzten fünf Jahre—mindestens. Diese Erkenntnis dürfte dir jedes Mal dann aufgehen, wenn du einen dieser Idioten an irgendeiner Kreuzung irgendwo in einer Grossstadt unbeholfene Halte- oder Stehversuche machen siehst. Es ist mittlerweile sogar so peinlich, dass sich Rennradfahrer darüber lustig machen dürfen. Und erinnere dich, Rennradfahrer tragen Radlerhosen und rasieren sich die Beine ... You get the picture.
Der ehemalige Bauer Karl-Åke Karlsson ist im Elch-Safari-Geschäft seit er damals 1990 seine ganzen Haustiere verkauft hat und sich dafür einen Elch angeschafft hat. Alle Touristen müssen bei ihm im Auto bleiben. Aber diese Regel gilt natürlich nicht für Karl-Åke selbst. Er und die Herde sind eins und im Gegensatz zu dir darf er jederzeit ganz nah herangehen und sie streicheln, wenn ihm danach ist.
Wenn du von einer neuseeländischen Stadt zur nächsten fährst, kommst du an einer Menge merkwürdiger Touristen-Attraktionen vorbei: deprimierende Irrgärten aus Hecken, Läden die „Make Your Own Knife Here“ heissen, Millionen von Eisengiessereien und eine Unmenge von stinkenden Schwefelgruben. Die meisten lassen dich so kalt wie Krebsfleisch-Imitat auf dem Sushi Circle, aber manchmal weckt ein wortwitziger Name, ein lustiges Schild und ein niedliches Thema einfach deine Neugier und du kannst gar nicht anders, als kurz anzuhalten. Willkommen bei Opossum World. Einwohner: ungefähr 1000 tote Opossums.
Vor langer Zeit hörte ich von einem Projekt, das darauf abzielte, alle Computer der Welt zu vernetzen und sie dazu zu benutzen, elektromagnetische Signale, die aus dem All kommen, zu dekodieren. Es hatte irgendwas mit ausserirdischem Leben und so was zu tun. Wenn sie uns kontaktieren, müssen wir bereit sein, auch wenn das ein bisschen so ist, wie den ganzen Tag euer Handy anzuschauen, weil ihr auf diesen Anruf von Angelina Jolie wartet, obwohl sie nicht mal weiss, wer ihr seid. Na ja, dieses Ding hat irgendwie funktioniert, indem es Signale entschlüsselt hat, während ihr euren Computer nicht benutzt. Euer Computer hat vielleicht geholfen, Licht auf das Mysterium des Universums zu werfen, während ihr eine gute Zeit im Bad hattet.
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