In Indien eröffnet ein neuer Freizeitpark, der Spaß macht und auch noch pädagogisch wertvoll ist. Du kannst alles über die Herstellung von Pestiziden lernen und die Wirkung dieser giftigen Gase in einer bewohnten Stadt, außerdem noch darüber wie du trotzdem einer Verurteilung entgehst und dich vor der moralischen und legalen Verantwortung für das alles drücken kannst.
Die Isländer übernehmen Manitoba. Das einst so glamouröse Land, das jetzt offiziell pleite ist, verliert seit über 100 Jahren seine Bürgeran Kanada, und Manitoba beheimatet heute grob geschätzt 88.000 dieser Goolies (ein Schmähwort für Isländische Kanadier, wahrscheinlich geprägt von der rivalisierenden Immigrantengruppe, den Ukrainern), was verrückt ist, schließlich ist das ungefähr ein Drittel der Gesamtbevölkerung Islands.
Vor langer Zeit hörte ich von einem Projekt, das darauf abzielte, alle Computer der Welt zu vernetzen und sie dazu zu benutzen, elektromagnetische Signale, die aus dem All kommen, zu dekodieren. Es hatte irgendwas mit ausserirdischem Leben und so was zu tun. Wenn sie uns kontaktieren, müssen wir bereit sein, auch wenn das ein bisschen so ist, wie den ganzen Tag euer Handy anzuschauen, weil ihr auf diesen Anruf von Angelina Jolie wartet, obwohl sie nicht mal weiss, wer ihr seid. Na ja, dieses Ding hat irgendwie funktioniert, indem es Signale entschlüsselt hat, während ihr euren Computer nicht benutzt. Euer Computer hat vielleicht geholfen, Licht auf das Mysterium des Universums zu werfen, während ihr eine gute Zeit im Bad hattet.
Pedreiras ist das Zuhause des legendären Baiao-Komponisten João do Vale und eine der Städte von Maranhão, die am schlimmsten von den letzten Überschwemmungen getroffen wurde, die 100.000 Leute im Staat zu Obdachlosen gemacht haben. Ich habe gerade Cachaça getrunken in der Intellektuellen/Bohemian Bar der Stadt (was im Nordosten von Brasilien so viel heisst wie, Männer im mittleren Alter tragen enge Jeans, Anzughemden und ziemlich viel Goldschmuck). Es war eine lange, alkoholdurchtränkte Nacht und ein Einheimischer erzählte mir Folgendes: „Diese Überschwemmung ist nur wegen diesem beschissenen Damm passiert, den José Sarney in den 80igern auf dem Flores-Fluss gebaut hat. Das Geld haben sie damals zusammengesammelt, weil es ein Wasserkraftwerk werden sollte und ausserdem über ein Schutzsystem vor Überschwemmungen und eine Bewässerungsanlage für Ananas- und Papayaplantagen verfügen sollte. Das Problem ist nur, dass die Arschlöcher nie damit fertig geworden sind. Aus dem Bewässerungsprojekt ist nie etwas geworden, weil die Rinderfarmer ein Problem damit hatten. Das Wasserkraftwerk haben sie auch nie gebaut. Sie haben einfach nur Millionen von Dollar auf ihre Privatkonten auf den Cayman-Inseln überwiesen und das Flores-Tal überschwemmt. In den letzten 20 Jahren hat sich keine auch nur die Mühe gemacht, das Ganze zu warten.“ Die Situation dort ist wirklich alles andere als gut. Lest weiter, wenn ihr mehr über die Geschichte das Staates erfahren und noch ein paar mehr Fotos anschauen wollt...
Mir fehlen viele Dinge in meinem Leben: Glück, Geld, Gesundheit, Geld, Geld, Geld, Geld. Aber ich muß dieser Liste wohl noch etwas hinzufügen. Denn was mir und anscheinend auch der Welt, in der ich lebe, wirklich fehlt, ist Energie. Orgon-Energie. Wenn wir die hätten, vielleicht wäre dann alles besser. Oder viel, viel schlimmer.
Ungefähr alle 15 Minuten denke ich über die eine, die große Frage nach: Was kommt danach, auf der anderen Seite? Ok, ich weiß, daß ich als schlechter Katholik wohl direkt ins Fegefeuer gestoßen werde, aber scheiße, wie schön wäre es, nach dem eigenen Dahinscheiden die Zurückgebliebenen noch ordentlich heimzusuchen? Die Österreicher machen es.
Letztens sind 18 Freunde von mir und ich nach Kuba (via Panama) geflogen, um den Kindern dort Skateboards zu schenken, weil sie dort wegen des Embargos keine bekommen. Die ganze Geschichte wird in ein paar Monaten in der Vice und The Skateboard Mag erscheinen. Du kannst die Hintergrundgeschichte hier lesen. Oder schau dir diese inspirierende kleine Dokumentation über die Szene da unten an, die uns dazu gebracht hat, diesen Trip nach Havana zu machen.
Eigentlich erhoffte ich mir immer, die Zukunft würde so aussehen wie in Blade Runner. Alle sind bipolar, Computer haben den gleichen Nostalgiefaktor wie Schreibmaschinen und die Stadt, in der wir leben, ist ein stinkendes Drecksloch. Also im Grunde wie Berlin. Leider glaubt man am MIT, dass die Zukunft eher Minority Report-esque aussehen wird.
Singen ist ein netter Zeitvertreib für die gesamte Familie. Ein wertvoller Abend im Kreise der Lieben kann all das Böse und Schlechte auf der Welt für ein paar Stunden vergessen lassen. Das denken sich auch unsere Politiker, doch anscheinend schlummert tief in ihnen das Böse und Grauen.
Eigentlich sollen die Olympischen Spiele dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen, doch irgendwie habe das ein paar Leute nicht mitbekommen und starten ihre eigenen Wettbewerbe in staatlich verordnetem Autismus.
Letzte Kommentare