Der brasilianische Künstler Zé Carlos Garcia baut Karnevalswägen, Superinsekten und Schweine mit Flügeln. Unter anderem.
Die moderne Schönheitschirurgie bietet den glücklichen Menschen von heute schier unendliche Möglichkeiten, ihre grotesken Phantasien Wahrheit werden zu lassen.
Brauchst du etwas Geld? Dann mach mich betrunken und forder
mich zum Armdrücken heraus. Oder leichter: Verprügel mich einfach und klau mir
die Kohle. Sogar mein 14-jähriger Bruder beginnt mir langsam im üblichen
geschwisterlichen Kräftemessen ernstlich zuzusetzen. Darum habe ich beschlossen fitter zu werden, zu trainieren und so etwas wie Muskeln aufzubauen. Doch allein wollte ich mich nicht vorwagen, in diese mir unbekannte Welt von Trainingszirkeln, Muskelwachstum,
Hanteln und großen, sperrigen Geräten, die irgendwie aussehen wie verdrehte
Gynäkologie Stühle mit Gewichten dran.
So, da hätten wir ihn, den heissesten Tag des Jahres. Entweder, du schläfst bis halb Zwölf, startest danach mit einem leichten, mediterranen Frühstück in den Tag, radelst an den See, verbringst dort den Rest des Tages wahlweise Eis essend, sonnenbadend, Badende begaffend oder in irgendeiner anderen Variante des Faulseins ODER: du sitzt den ganzen Tag in einem Sauna-ähnlichen Büro. What a wonderful world ...
Alle Jahre wieder, nein, bullshit, überhaupt mal wieder, gab es nach der Zwangspause im vergangenen Jahr ein Berlin Festival. Auf dem alten, Grössenwahnsinns-Flughafen Tempelhof fand sich also Halb-Berlin ein (ohne gegen den Krach protestierende Neuköllner versteht sich), um sich drogenabhängige Sänger und stilvoll alternde Männer reinzuziehen.
Die Krise, die Krise, immer wieder diese verdammte Krise. Nun ist es sogar schon so übel, dass eine kürzlich eröffnete Hundeklappe (also sowas wie ein McDrive, nur andersherum und dass die Viecher noch leben), wieder schliessen musste, da niemand dem Ansturm der verwahrlosten Hunde Herr werden kann. Aber die Kinder! Wer denkt an die Kinder?
Der neue Vice Guide to Berlin ist da! Neben den besten und schlimmsten Bars, Clubs und Galerien findet ihr Special Features mit K.I.Z. und Peaches sowie hübsche Mädchen auf Panzern. Hier kannst du dir nun die Anleitung für den Überlebenskampf in der Hauptstadt herunterladen.
Als Praktikantin bei Vice besteht mein Tag grundsätzlich aus erniedrigenden Aufgaben und unlösbaren Rätseln. Abends schicken sie mich dann auf irgendwelche Termine, von denen ich bei mindestens der Hälfte immer denke, dass sie gar keine Geschichte darüber wollen, sondern an nächsten Tag nur so etwas sagen wollen wie, „Na, hattest du Spass in der Nazikneipe gestern Abend?“ (Ich bin Iranerin.) Mittwochabend haben sie mich in den Zoo geschickt, weil Wowereit dort einen regenbogenfarbigen Tanztee organisiert hat (und ich von meiner Tante eingebläut bekommen habe, bloss nicht in die Nähe des Bahnhof Zoo zu gehen. Niemals.)...
Seht euch nur dieses Video an! Im Berlin der 80er Jahre Punk gewesen zu sein, muss einen fürs Leben geprägt haben. Und wer mit 15 nicht in einer Fußgängerzone sass und nach Markstücken gebettelt hat, um sich schales Dosenbier davon zu kaufen, ist in meinen Augen eh ein schlechter Mensch. Diejenigen, die jedoch nie aus dieser Phase herausgewachsen sind, trafen sich gestern im Tommyhaus
Berlin. Und ich muss sagen; sie sind alt, sehr alt, geworden.
Vorgestern waren A Place To Bury Strangers, die wir schon für die Illustration Issue interviewten, im Knaack. Grund genug, endlich am lebenden Objekt zu überprüfen, ob sie (wie alle Musikjournalisten fleissig voneinander abschreiben) wirklich die lauteste Band New Yorks sind. Wo wir schon mal da waren, interviewten wir gleich noch ihren Sänger, Oliver Ackermann.
Gestern Abend war die Weltpremiere von Shortcut to Justice im Berliner Kino Central. Wir waren dort und haben ein paar Worte mit Regisseurin Sybille Fezer und Hauptdarstellerin Nimisha Desai, die in Indien eine berühmte Frauen- und Menschenrechtlerin ist, gewechselt. Ähnlich wie in unserem Artikel über die Gulabi Gang, haben sich bei Olakh Frauen verbündet, um sich gegen häusliche Gewalt zu wehren.
Letzte Kommentare