VOWELS
The Pattern PrismLoAF recordings
Der Opener lässt vermuten, James Rutledge hätte Drummer Chris Walmeys samt Drumkit die Treppe runtergestoßen, die nächsten 2 Tracks schmeißt er nach und nach seine Einrichtung hinterher, schleift ihn an den Füßen einmal durch Krautrock als solches zu etwas, das ziemlich exakt in der Mitte zwischen einer Schulbigband beim Instrumentestimmen und Futurama auf Arte liegt. Das restliche Album klopfen Vowels sich gegenseitig dafür auf die Schulern, ein geniales Monstrum erschaffen zu haben, das sich in diesem Jahrtausend außer ihnen nie jemand freiwillig antun wird. (Aber dann.)
ADDISON GILL
LIKE A STUNTMAN
Original Bedouin Culture
Warp/Indigo
So ein Album, bei dem dir nach zwei Minuten klar ist, wie toll es ist, von dem du aber auch sofort weißt, dass du es dir nie wieder anhören wirst, weil es keine Lebenssituation gibt, zu der es passt. Außer, wenn du zufällig ein Förster oder ein Hirsch bist, was ja sein kann, aber für Förster und Hirsche ist die Musik von Like a Stuntman schon wieder viel zu kompliziert – hoffnungsloser Fall.
VERONIKA WEBB
MIKROBOY
Nennt es, wie ihr wollt
Ministry of Sound /Edel
"Nennt es wie ihr wollt?" Okay, wir hätten das jetzt aus Höflichkeit vermieden, aber "abgehalfteter, aufgesetzt unprätentiöser glattblasener Indieboypop noch unterhalb der Anajoschmerzgrenze", trifft es ganz gut. Was ist eigentlich mit Echt passiert? Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber ich beginne, sie zu vermissen.
“
WILLY VAN ROOY
THE TEMPER TRAP
Conditions
Infectious / Pias
Die beste Band des Sommers. Zumindest wenn man gerade sein Abi gemacht hat, die Welt offen steht, man zu einem dieser Work and Travel Jahre aufbricht, Erfahrungen sammelt, sich durch die Hostels der Welt vögelt und der Sommer nie zu Enden scheint. Aber das geht auch irgendwann vorbei und die ernüchternde Erkenntnis des Ganzen ist dann, dass Hepatitis B eine sehr ernste Sache ist.
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