Unfassbar viel wird über die Mohnfelder in Afghanistan berichtet, aber solltet ihr meinen, der Grossteil der Opiate dieser Welt würden aus dem Nahen Osten kommen, dann seid ihr ungefähr 10,000 Kilometer daneben. Ein interessanter Fakt, der beinahe und ausschliesslich für Dinnerparty Unterhaltungen gemacht zu sein scheint, ist, dass die Hälfte aller pharmazeutisch nutzbaren Alkaloide in Tasmanien wachsen. Woher wir das wissen? Weil zugedröhnte Kangurus Kornkreise erschaffen.
Vergange Woche lasen wir Berichte, dass ganze Rudel von Kängurus, komplette Mohnfelder frassen, sich total wegschossen und umhersprangen, bis sich seltsame Kreise in den Feldern ergaben. Es ist auch dokumentiert, dass Leute, die sich in der Wildnis verlaufen, den Hang dazu haben, in die Richtung ihrer dominierenden Hand zu wandern, was sie ebenfalls dazu bringt im Kreis zu laufen. Anscheinend geht das Gleiche auch bei, mit Drogen zugeballerten, Beuteltieren ab.
Okay, wir konnten keine Bilder der besagten Kängurus, oder der Kornkreise auftreiben, aber ich habe den Hang alle Geschichten, über seltsame Begebenheiten auf der Apfel-Insel zu glauben, weil, sind wir mal ehrlich, es einfach ein bizarrer Ort ist.
Im Moment gibt es zwei Firmen, die die Opiumproduktion in Tasmanien kontrollieren, GSK und Tasmanian Alkaloids. Beide Konzerne bieten den Bauern ziemlich grosszügige Unterstüzung, die von Finanzvorschüssen, über Samen, bis hin zur Ernte und Abholung reicht. Der derzeitige Preis für eine Tonne hochgradiges Morphium liegt bei etwas mehr als 1,800 Dollar und man bekommt ungefähr die doppelte Menge davon pro Hektar. Wenn man also eine anständige Plantage, mit sagen wir mal, 200 Hektar besitzt, kann man sich auf einen netten Gewinn von 700.000 Dollar freuen. Minus dessen, was die Beuteltiere fressen.
Also, der Liste, der berühmten Tasmanier, wie Errol Flynn, Peter Sculthorpe, Kronprinzessin Mary von Dänemark, dem 21-fachen Weltmeister im Holzfällen David Foster und Massenmörder Martin Bryant, kann nun Opium hinzugefügt werden. Super.
ROYCE AKERS
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Vollgedröhnte Kängurus würde ich mal beim Hüpfen gerne sehen ;)
Kommentiert von: Mara | 12. Januar 12 um 16:58 Uhr
I have searched the net and I should say I've not come across an article like this which is so easy to understand and learn
Kommentiert von: ugg boots sale | 03. Dezember 11 um 08:52 Uhr
Sehr interessant und gut zu wissen, ich bin auch immer davon ausgegangen, das Kuba und co. Die größten Erzeuger sind. Viele Grüße, Georg
Kommentiert von: Georg | 18. Juli 11 um 12:03 Uhr