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| Juni 2009 »
Schau mal, irgendein Typ, der irgendwo arbeitet, wo hinter ihm ein schwarzer Aktenschrank steht und alles deprimierend grau in grau ist, hat sich ein Tattoo machen lassen, vom Shintaro Kago-Cover, das wir auf der 4-ACO-DMT Issue hatten. Das ist echt grossartig, vor allem, weil es dir zeigt, dass du wirklich du selbst sein kannst und deiner Persönlichkeit Ausdruck verleihen kannst. Sogar, wenn du dich längst aufgegeben hast, ein schreckliches blaues Bänkerhemd und schwarze Bundfaltenhosen trägst, Zahlen an deinen Chef berichten musst, dich mit Schrott aus dem Süssigkeitenautomaten voll stopfst (der immer nur mit Müsliriegeln und fettarmen Chips bestückt zu sein scheint, verdammte Scheisse) und deine einzige Freude ist, an frisch ausgedruckten Seiten zu schnüffeln...
Mehr "WIE MAN INDIVIDUALITÄT ZEIGT" »
Hier sind unsere Reviews zu THE COLOR OF VIOLENCE, EELS, LONG DISTANCE CALLING und GOMEZ.
Mehr "MUSIC REVIEWS - THE COLOR OF VIOLENCE, EELS, LONG DISTANCE CALLING UND GOMEZ" »
Ich war zuckerabhängig. Wie Peckers kleine Schwester in diesem Film von John Waters (Der den Beginn von Ryan McGinleys Karriere zum Thema hatte oder vielleicht auch nicht). Ich habe sogar alle Gewürze in meinem Gewürzschrank durch diese Gläser, die man aus alten Süßigkeitenläden kennt ausgetauscht. Sie waren mit diesen Zuckerhalsketten, rosa Kaugummi und Schokolade gefüllt und auf die Schranktüre hatte ich Andy Warhols Zitat, „All I ever want from life is sugar“, geschrieben. Dann landete ich, genau wie Peckers Schwester, bei einem Arzt, der mir verbot, während meiner gesamten Inkarnation auf Erden jemals wieder Zucker zu essen. Nicht einmal Obst. Ich will nicht detailliert beschreiben, was dieser schreckliche Zuckerentzug anrichtete, zumindest nicht in diesem Artikel, deswegen spule ich direkt zum Happy End vor: Ich bin kein trauriger Gemüse-Fanatiker geworden, der sich Brokkoli in den Mund stopft, sondern habe stattdessen gelernt, Zucker in einem ganz anderen Licht zu betrachten und zu lieben—ich sammle ihn. Als ich also diese Zuckerpäckchen im schrabbeligen Pizzarestaurant „Da Big Willy“ in Mailand fand, war ich so aufgeregt, dass ich sie euch jetzt unbedingt zeigen muss.
Mehr "DA BIG WILLYS ZUCKER-SAMMLUNG" »
Ich war zuckerabhängig. Wie Peckers kleine Schwester in diesem Film von John Waters (Der den Beginn von Ryan McGinleys Karriere zum Thema hatte oder vielleicht auch nicht). Ich habe sogar alle Gewürze in meinem Gewürzschrank durch diese Gläser, die man aus alten Süssigkeitenläden kennt ausgetauscht. Sie waren mit diesen Zuckerhalsketten, rosa Kaugummi und Schokolade gefüllt und auf die Schranktüre hatte ich Andy Warhols Zitat, „All I ever want from life is sugar“, geschrieben. Dann landete ich, genau wie Peckers Schwester, bei einem Arzt, der mir verbot, während meiner gesamten Inkarnation auf Erden jemals wieder Zucker zu essen. Nicht einmal Obst. Ich will nicht detailliert beschreiben, was dieser schreckliche Zuckerentzug anrichtete, zumindest nicht in diesem Artikel, deswegen spule ich direkt zum Happy End vor: Ich bin kein trauriger Gemüse-Fanatiker geworden, der sich Brokkoli in den Mund stopft, sondern habe stattdessen gelernt, Zucker in einem ganz anderen Licht zu betrachten und zu lieben—ich sammle ihn. Als ich also diese Zuckerpäckchen im schrabbeligen Pizzarestaurant „Da Big Willy“ in Mailand fand, war ich so aufgeregt, dass ich sie euch jetzt unbedingt zeigen muss.
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Chris’ Begeisterung für die magische Zahl drei, Kriegsverletzungen und plastische Chirurgie wird mit fortschreitendem Alter einfach kein Stück weniger. Genau genommen scheint es sogar eine ziemlich Enge Verknüpfung zwischen diesen ganzen Elementen, die ihn noch über den Tod hinaus verfolgen werden, zu geben...
Mehr "SKINEMA" »
Alex Silva ist einer der drei Kinderprediger, mit denen wir uns für die Brasilien Issue über ihren Draht zu Gott unterhalten haben. Am Anfang hat er sich ziemlich angestellt, als wir ihn baten, uns Fotos von seinen Erleuchtungen und Predigten zu schicken. Aber irgendwann fing er an, uns bergeweise Bilder zu schicken und lädt uns jetzt regelmässig zu seinen Jesuspartys ein, auf denen er in Ekstase die Bibel zitiert...
Mehr "BRASILIEN ISSUE EXTRA - RIESEN-EVENT MIT GOTT, GOTT, GOTT" »

Während Hobby-Spione Nordkoreas Staatsgeheimnisse via Google Earth entlarven, Bauern mit Traktoren auf die Strasse ziehen, um für ihre Rechte zu kämpfen und Jugendliche in Tokio den KinKi Kids huldigen, haben wir heute den Tag damit verbracht, uns ein paar Zines und Bücher anzuschauen. In einem geht es um den Diskokult, in einem anderen unterhält sich ein Typ mit Agyness Deyn darüber, wie Oasis und Blur sie geprägt haben und das nächste Zine hat irgendetwas mit Einhörnern und Sperma zu tun...
Mehr "LITERARY – LESESTUNDE" »
Nach der Neuaufnahme von Black Flag aus dem Gedächtnis zeigt Dave Longstreth auf dem neuen Dirty Projectors-Album, wie es klingt, wenn er sich selbst aus dem Gedächtnis aufnimmt. Ich will hier lieber nicht mit Geniebetitelungen umherwerfen–die meisten Genies bringen sich auf dem Höhepunkt ihres Könnens auf lächerlichste Weise um. Der Logik nach hätte Longstreth sich nach der Vollendung von Bitte Orca vor einen LKW werfen müssen. Da wir ihn aber letztens noch interviewen konnten, heisst das, dass er entweder doch kein Genie ist oder die Projectors sich noch steigern werden, was beides gleich unwahrscheinlich klingt. Okay, vielleicht stimmt nichts von all dem. Dafür noch ein Schlussfakt: Sie kollaborierten in den letzten Monaten mit Björk und David Byrne, sind besser als beide und werden trotzdem nie die Welt verändern. Schicksal.
Mehr "DIRTY PROJECTORS SIND DIE SCHIZOPHRENE TANTE DES PROTAGONISTEN" »

Unsere Kollegen in London haben letztens ihre neue Praktikantin gepiesackt, weil sie von der Uni geflogen ist. Sie wird doch wohl keinen Schnaps in den Punsch beim letzten Ball getan haben? Dann hat sie ihnen die wahre Geschichte hinter ihrem Rausschmiss erzählt und da ist ihnen das Lachen wirklich im Hals stecken geblieben...
Mehr "ES IST WIRKLICH PASSIERT - WIE EIN KÜHLSCHRANK MEIN LEBEN RUINIERT HAT" »
Matthias Austel lebt und arbeitet in China. Da man aber in den hypermodernen Glas-Beton-Wolkenkratzer-Städten mit ihren Abermillionen Menschen irgendwann durchdreht, tat er das, was wir alle machen, wenn wir genug von dem ganzen Dreck haben—er hat einen netten Ausflug aufs Land unternommen...
Mehr "CHINESISCHES LANDLEBEN" »
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