Och, Jimmeh! Gibt es im Leben irgendetwas Befriedigenderes, als ein Glas Whisky und ein Hirschherz nach einem harten Tag voller Hass auf die Engländer und das auch noch im Kilt? Und ist irgendein Haggis mehr zu genießen, als der eines Hirsches, gemacht aus den Innereien eines schönen Hochlandrehs, das du selbst geschossen hast? Die Antwort ist "Och, nein, Jimmeh! Es gibt kein köstlicheres Dessert auf der ganzen Welt!”
Im Moment laufen die Eisner Award Nominierungen für Comics. Who cares? Das Internet darf mitbestimmen. Who cares? Darf man ja überall. Comics sind dank unzähliger Verfilmungen sowieso in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Webcomics sind aber immer noch die betrunkenen, auf Schuhe kotzenden Kinder der Industrie, die eher „verrückte“ Shirts verkaufen, als gute Comics zu liefern. Deshalb werden sie auch nicht verfilmt. Trotzdem sind die diesjährigen Nominierungen merkwürdig lahm. Darum hier ein paar Alternativen...
Eigentlich erhoffte ich mir immer, die Zukunft würde so aussehen wie in Blade Runner. Alle sind bipolar, Computer haben den gleichen Nostalgiefaktor wie Schreibmaschinen und die Stadt, in der wir leben, ist ein stinkendes Drecksloch. Also im Grunde wie Berlin. Leider glaubt man am MIT, dass die Zukunft eher Minority Report-esque aussehen wird.
Es gibt Leute, die behaupten, The Horrors hätten bereits jetzt das beste Album des Jahres aufgenommen. Das ist natürlich Blödsinn. Es ist vielmehr so, daß sich große Mühe gegeben haben, das beste Album des Jahres aufzunehmen, das gerne ein My Bloody Valentine-Album wäre. Fair enough, oder? Sie haben auch ihr Asos-Goth-Image gegen ein KraftwerkmeetsJoyDivisionmeetsRadiohead-Image eingetauscht, was zwar immer noch kein Horrors-Image ist, aber immerhin ein Fortschritt. Und sie haben dieses neue Video.
Jemand, der seine Webseite sein "mysteriöses Furzhaus" nennt, ist entweder völlig bescheuert oder begnadet. Hanayo ist beides. Ihr habt sie garantiert schonmal gesehen, falls ihr in Berlin lebt und ab und an das Haus verlasst. Sie ist diese abgedrehte Japanerin, die für The Face und Jean Paul Gaultier gemodelt, mit Merzbow Krach, ähm, Musik gemacht hat. Neuerdings hat sie diese Neubauten-meets-Chicks-on-Speed-Band, Wooden Veil, hat, deren erstes Album "irgendwann dieses Jahr" erscheint. Auf den folgenden Bildern präsentiert sie uns ihren Style - in allen Spielarten zwischen traditionellen Geto, Karate Kids und der einzig richtigen Art, Abtrockenhandtücher zu tragen.
Die nächsten in der Runde der Bands, die sich dunkel daran erinnern, wie einfach es in den Neunzigern war, sehr schnell sehr viel Geld zu verdienen und wie einfach, es schnell auch wieder auszugeben, weshalb sie mittlerweile kaum noch welches haben, was sie dazu bewegt, das Rezept von damals noch mal aufzuköcheln, auch wenn jedem klar sein sollte, dass ihre Zeit schon seit Jahren abgelaufen ist: Alice In Chains.
Ich scheisse mir in die Hose, sobald ich das Wort Schweinegrippe in den Nachrichten höre. Meine Hosen sind also im Moment extrem verkrustet und ich stinke wie ein, nun ja, Schwein. Denn aus beinahe allen Ecken und von jedem, den man auf der Strasse trifft wird einem H1N1 direkt ins Auge gespuckt.
Kennst du das, wenn du fliegst und von oben Leute siehst und dir denkst, „Wow, das ist so ein Klischee, aber die sehen wirklich aus wie Ameisen von hier oben!“ Tja, du schaust einfach nicht genau genug hin. Dieser offensichtlich viel beschäftige Grafikdesigner hat eines Tages aus einem Flugzeugfenster geschaut und sich gedacht, „Warte mal, das Gebäude sieht aus wie ein „I“ und dann ist da ein Leerzeichen und dann ist da eins, das aussieht, wie ein „A“. Verdammt! Da ist ein „M“ und dann ein Leerzeichen. Das Gebäude neben dem Parkplatz und das E-Werk da unten sehen so aus, als würden sie „GOTT“ buchstabieren. Nachdem er eine Stunde geflogen war, hatte er eine Botschaft des Herrn gelesen, die von ihm verlangte, dass er den Leuten hilft die Landschaft Gottes zu lesen und Wahrheiten zu entdecken, die der Menschheit bis jetzt abgehen...
So, die Randale geht weiter. Das letzte K.I.Z.-Album und die letzte K.I.Z.-Tour liegen noch gar nicht so lange zurück, aber es spricht ja nichts dagegen, einfach ein neues Album zu machen und wieder auf Tour zu gehen, wenn man nichts Besseres zu tun hat. Insofern sind wir schon sehr gespannt, welche neuen Style- und Geschmacksdimensionen sie mit den neuen Liedern erschliessen.
Beim Thema Bibliotheken und Sachen lesen—Zines zum Beispiel—ist es an der Zeit, daß wir zurückschlagen. Ihr werdet jeden Tag in den Arsch gefickt und wisst es nicht mal. Wahrscheinlich denkst du, daß du mit dieser neuen College-Kunst-Welle eine kleine Teelich-Andacht auf dem Treppchen des Mausoleums für gedruckte Medien hältst, aber da liegst du total daneben...
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