Das Abashiri-Gefängnis ist Japans unbekanntester Kerker aus der Meiji-Ära. Auf den abgelegenen Ausläufern Ost-Hokkaidos errichtet, wurden dort politische Gefangene und gefährliche Kriminelle dazu verdammt, lange, manchmal unbegrenzte, Strafen in diesem kleinen Höllenloch abzusitzen. Das harte, sibirische Klima forderte beinahe genausoviele Leben, wie die elenden Lebensbedingungen selbst. Aber Japaner mögen all diesen niederschmetternden, traurigen Scheiß nicht. Deswegen haben sie das Gefängnis abgebaut und es auf einem ein paar Kilometer entfernten Hügel wieder aufgebaut und es in ein animatronisches, spaßiges, Knast-Disneyland verwandelt. Nachdem es versetzt wurde, wurde an der gleichen Stelle ein noch immer in Betrieb befindliches Hochsicherheitsgefängnis errichtet. Es ist zweifellos auch nicht annähernd so schlimm ist, wie der alte Abashiri-Gulag, aber es ist immer noch kein Wochenendausflug.
An der Kreuzung zwischen Guter Samariter und Amateurknipser findet ihr gut 500 Fotos von Anhaltern, die Doug Biggert von den 70ern bis heute hauptsächlich in Nordkalifornien aufgelesen hat. Nachdem er in den 60ern selbst viel als Anhalter unterwegs war, hat er gemerkt, wie einfach es ist, jemandem, der am Straßenrand gestrandet ist, zu helfen und dass hinter jeder dieser Personen eine ganz eigene Geschichte steckt.
Als ich zurück nach NYC zog, lebte ich in St. Marks. Ich war 22 Jahre alt und begleitete diese Punks beinahe ein Jahr lang. Mein Apartment war eine Art Auffangbecken für die Jungs. Sie waren meine Freunde, aber ihnen war auch klar, dass ich ihr Treiben dokumentierte. Ihretwegen verschwimmt mein erstes Jahr in NYC zu einem bunten Fleck. Ab und zu geriet alles völlig außer Kontrolle, aber es war jede Minute Chaos wert.
Last night I went home and dug out a picture that I took of Dash with his Polaroid camera a few years ago when we were doing a late-night at his house. He wrote in pen around the border of the image: “Moments Like This Never Last... Krills, Horse, Good Times, Great Oldies.” It stings to see that drug talk in the context of right now, but it also reminds me of his sense of humor and how alive and awake he was. It seems to me that he packed more living into his 27 years than many people do in 80.
Schau mal, irgendein Typ, der irgendwo arbeitet, wo hinter ihm ein schwarzer Aktenschrank steht und alles deprimierend grau in grau ist, hat sich ein Tattoo machen lassen, vom Shintaro Kago-Cover, das wir auf der 4-ACO-DMT Issue hatten. Das ist echt großartig, vor allem, weil es dir zeigt, dass du wirklich du selbst sein kannst und deiner Persönlichkeit Ausdruck verleihen kannst. Sogar, wenn du dich längst aufgegeben hast, ein schreckliches blaues Bänkerhemd und schwarze Bundfaltenhosen trägst, Zahlen an deinen Chef berichten musst, dich mit Schrott aus dem Süßigkeitenautomaten voll stopfst (der immer nur mit Müsliriegeln und fettarmen Chips bestückt zu sein scheint, verdammte Scheiße) und deine einzige Freude ist, an frisch ausgedruckten Seiten zu schnüffeln...
Ich bin in Texas aufgewachsen. Irgendwann in den Achtzigern hatte meine Mutter die Verantwortung für eine Dharma-Studien-Gruppe. Das bedeutete, wir mieteten uns ein kleines Häuschen in einem anderen Teil der Stadt und einmal pro Woche und zwar Sonntags, trafen sich alle zum meditieren. Die Gruppe zog ziemlich unterschiedliche Leute an, ich nenne sie mal Suchende...
Nenn mich ruhig Spießer, aber ich habe noch nie Drogen im Internet gekauft. Nein, noch nicht mal Salvia oder irgendwelche Pillen, die ich wirklich aus medizinischen Gründen brauche. Nicht mal Heroin. Ich habe schon lange von handverlesenen Jungspunden und naiven Reportern gehört, dass man heimliche Slang-Ausdrücke, wie „Ski Jacket," „Tina Turner," und „Ecstasy" bei eBay eingeben kann und sich ruckzuck selbst mit einem Häuflein feinsten Pulverchens wieder findet. Aber ich konnte einfach noch nie nachvollziehen, warum es besser sein sollte, einem fremden Typen zu emailen und zu hoffen, dass es keine Falle ist, statt einfach den Typen anzurufen, den euer Kumpel kennt und ihn im Café um die Ecke zu treffen (oder im Fall von schwieriger aufzutreibenden Sachen, ihn zu bitten, es dir per Post zu schicken und dir dann ein paar Tage lang vor Aufregung in die Hosen zu machen).
Wir hoffen bis jetzt hat euch unser Exkurs in die widerlichen Tiefen der
japanischen Aal-Porno-Szene auf VBS gefallen. Hier ist noch mal ein kurzes Frage-und-Antwort-Spiel zu den sexuellen Verdrehtheiten des Rotlichtbezirks in Tokyo mit unserem Gastgeber Shane Smith...
Wir haben gestern schon unseren Blick nach Indien gerichtet und über das kleine indische Emo-Mädchen berichtet, das sich wegen des LCH umgebracht hat. Gott sei Dank, gibt es in dem Land außer Emos, auch noch andere Menschen. Die haben ganz normale Interessen und Wege, sich die Angst vor der Zukunft und dem Weltuntergang zu vertreiben, zum Beispiel Online Pornos. In diesem Online Comic Strip hier, seht ihr die sexuellen Abenteuer der indischen Hausfrau Savita Bhabi. Auch wenn in dem Land normalerweise noch nicht ein Mal unverheiratete Pärchen Händchenhalten dürfen, gibt es seit März bereits 30.000 registrierte User. Findet heraus, was die Frau mit den enormen Titten so treibt, wenn ihr Mann nicht da ist...
In Litauens zweigrößter Stadt, Kaunas, findet ihr das Antanas Zmuidzinavicius Museum. Antanas Zmuidzinavicius war ein berühmter litauischer Maler des 20. Jahrhunderts, der ziemlich viel gruselige Volkskunst gesammelt hat. In dem sowjetischen Steinklotz findet ihr über 3000 Statuen, Artefakte und Abbilder von Satan. Auch wenn es irgendwie kitschig ist, wir lieben einfach diesen ganzen Teufelskram. Deshalb haben wir unseren Balkankontakt Povi nach Kaunas geschickt, damit er Jurgita Rimkute, dem Nachfolger des Gruselsammlers, mal auf den Zahn fühlt.
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