Wisst ihr noch, wie wir euch im Frühling die ersten Folgen von Motherboard (der Antwort von VBS.TV auf die unheimlich langweilige Wüste der Technologie-Sendungen da draußen) gezeigt haben? Wir haben euch genug interessante Tech-Persönlichkeiten und Entwicklungen von Robotik bis Videogames versprochen, um damit ein ganzes Hirn vollzuspeichern. Wir haben euch die Zukunft der Musik und Filmemacherei gelobt und gleichzeitig einen Eid abgelegt, euch niemals mit Sachen wie Steampunk, nervigen neuen Erfindungen und allem, was im Silicon Valley so passiert, zu belästigen. Jetzt, wo alles richtig gut läuft, sind wir ziemlich stolz darauf, einen kollossalen Schritt nach vorne zu tun—Motherboard hat sich mit Unterstützung der großzügigen Leute bei Dell zum eigenständigen Internetportal gemausert: Motherboard.tv!
Verfechter der digitalen Musikverbreitung berufen sich ja
zum einen auf die Tatsache, dass das prähistorische Zeitalter der
Tonträgerproduktion für eine immense Ressourcenverschwendung verantwortlich
war. Zum anderen darauf, dass CD-Jewelcases unfassbar hässlich sind. Alles
total scheinheilig und an den Haaren herbei gezogen.
Wir hatten schon länger den Verdacht, dass 90 Prozent des aktuellen musikalischen Outputs eigentlich für Affen produziert werden. Charles Snowdon, ein Psychologieprofessor der Universität Wisconsin-Madison, hat unsere Theorien zu untermauern versucht und den Effekt von Musik auf Affen getestet. Dazu beschallte er kleine, süße Lisztäffchen (saguinus oedipus) mit verschiedenen Musikstücken. Leider schienen die den Viechern trotz ihres Namens ziemlich am Arsch vorbeizugehen. Laut Snowdons Studie darf sich lediglich Metallica eines Sounds rühmen, der tatsächlich auch für Affen kompatibel ist. Ihre Musik hatte einen beruhigenden Effekt auf die Tiere.
Als eins der aufregendsten Länder der Welt, bietet Japan immer wieder seltene und exklusive Dinge an, die man nur einmal im Leben zu sehen bekommt. Unmengen von Touristen gehen in Tempel und versuchen vergeblich mittels japanischer Teezeremonien ein Verständnis für das „Komplexe und Profunde“ an der Kultur zu entwickeln—wovon ich als Japanerin natürlich selbst nicht die geringste Ahnung habe. Trotzdem gibt es in Japan auch eine Menge Orte, die du besuchen kannst und sofort verstehst. Einer dieser Orte ist das Parasitologie-Museum in Meguro.
Rorschach ist nicht der Typ aus der Watchmen Serie, sondern ein Test, mit dem bestimmt wird, wie knusper man in der Birne ist. Eine ziemlich furchteinflößende Idee, jemanden anhand von zehn fleckigen Tafeln für debil erklären zu können, aber diese Zeiten sind vielleicht vorbei, nachdem Wikipedia wirklich die Antwort auf alles hat. Auch auf euren Geisteszustand.
Nach einem kürzlichem Ausflug in die Hauptstadt des Bieres, München, wurde uns bewusst, was für ignorante Arschlöcher wir doch sind. Nicht nur, dass wir dort das Erbe unserer zukünftigen Kinder vertranken, nein, schlimmer noch, wir versoffen dort die Zukunft unseres Planeten. Denn Bier macht einen nicht nur brillant betrunken, sondern killt anscheinend unser Klima. Mit schlechtem Gewissen haben wir deshalb versucht eine Klimabilanz zu erstellen, damit wir irgendwo ein paar Bäume pflanzen könnten.
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