Als ich zurück nach NYC zog, lebte ich in St. Marks. Ich war 22 Jahre alt und begleitete diese Punks beinahe ein Jahr lang. Mein Apartment war eine Art Auffangbecken für die Jungs. Sie waren meine Freunde, aber ihnen war auch klar, dass ich ihr Treiben dokumentierte. Ihretwegen verschwimmt mein erstes Jahr in NYC zu einem bunten Fleck. Ab und zu geriet alles völlig außer Kontrolle, aber es war jede Minute Chaos wert.
Last night I went home and dug out a picture that I took of Dash with his Polaroid camera a few years ago when we were doing a late-night at his house. He wrote in pen around the border of the image: “Moments Like This Never Last... Krills, Horse, Good Times, Great Oldies.” It stings to see that drug talk in the context of right now, but it also reminds me of his sense of humor and how alive and awake he was. It seems to me that he packed more living into his 27 years than many people do in 80.
Ende letzter Woche hat endlich das letzte Mitglied von Acrassicauda, der irakischen Metalband, die wir seit einem halb Jahrzehnt begleiten, es geschafft, mit Flüchtlingsstatus in New Jersey unterzukommen. Die Details findet ihr in der New York Times, aber wir haben das Wochenende mit ihnen verbracht und sie sind ziemlich wahrscheinlich die einzigen Metalheads im Land, die sich freuen, in diesem land zu sein...
Wenn du einen von diesen Morgen hast, wo du wirklich verkatert bist und dich fühlst wie die personifizierte Zeitverschwendung, weil du deinen Lebensunterhalt mit etwas so schrecklichem wie DJ Sein oder Scheiße für das Internet zu schreiben verdienst, dann erinnere dich immer daran, dass es Leute da draußen gibt, die jeden Tag so weit unten in den Tiefen der menschlichen Wertlosigkeit schürfen, dass sie dir, im wahrsten Sinne des Wortes, kilometerweit unterlegen sind.
Das hier zeigt uns mal wieder, dass an diesem alten Sprichwort immer noch etwas dran ist: "Du liebst ein Ding erst von ganzem Herzen, wenn du ein riesiges Ding aus den Dingern machst und mit dem Ding-Ding Liebe machst." Mit solchen Sachen wie dem Untergang des Abendlands von Oswald Spengler wollen wir euch hier gar nicht erst ankommen...
Oft, wenn Wissenschaftler ihre Gehirne dazu benutzen, um Turnschuhe zum Aufpumpen oder AIBOs zu basteln, passiert es, dass wir uns fragen: „Hättet ihr nicht versuchen können, einen Beitrag zur Behandlung von Krebs, AIDS, Alzheimer oder Geschlechtskrankheiten zu leisten?“ Aber in diesem Fall sind wir froh, dass das Team der Uni Pittsburgh und Carnegie Mellon mal eine Auszeit von seiner normalen „sinnvollen Forschung“ genommen hat, um ein Affenhirn an einen Roboterarm anzuschließen. Weil es abgefahren ist.
Wir sind uns ziemlich sicher, dass ihr mittlerweile von diesem neuen Buch über die wahnsinnigsten Tatoos der Welt gehört habt. Der Titel ist No Regrets: The Best, Worst, & Most #$%*ing Ridiculous Tattoos Ever (Grand Central Publishing), und das Buch wurde von unserer langjährigen Freundin Aviva Yael zusammengestellt. Es hat eigentlich schon so viel Presse bekommen, dass wir uns ein bisschen wie ein Haufen Zurückgebliebener vorkommen, wenn wir euch jetzt davon erzählen, aber was tut man nicht alles für seine Freunde…
Als unsere Kollegen in New York einige Künstler Fragten, ob sie einen Vorschlag für das Cover der Angst-Ausgabe
entwerfen wollen, bekamen sie pro gefragten Künstler so einen oder zwei Vorschläge zu Auswahl. Nur von dem Grafiker, Sprayer, Drum-Performer und VBS-Reporter David Choe bekamen sie schon nach einigen Tagen eine CD mit 19 Grafiken in die Hand gedrückt. Weil aber niemand die hunderttausende von Dollars locker hatte, um eine Ausgabe mit 19 verschiedenen Titelseiten herauszubringen, verbrachten die Vorschläge erst einmal einige Zeit im Archiv - zumindest bis zum heutigen Tag, an dem ihr sie euch hier ansehen könnt.
In der letzten Ausgabe hatten wir das Vergnügen, uns mit Japanther über die sieben Gesichter des Erdbodens, Keanu Reeves und Ecken, an denen es nach Pisse stinkt, zu unterhalten. Vor ein paar Tagen haben unsere Kollegen aus den Staaten die zwei Noise-und-Sample-Athleten vor ihrer Show in Brooklyn getroffen und sie gefragt, wie es gerade läuft - und wie es war, mit dem Geister beschwörenden Penny Rimbaud zusammen zu arbeiten.
Rätselstunde! Es ist schon ein paar Wochenenden her, da hat
einer unserer Freunde so um Mitternacht ein Gramm Pilze gegessen. Eineinhalb
Stunden danach, ungefähr zu dem Zeitpunkt, als sein Abkotzgefühl auf dem
Höhepunkt angelangt war, stolperte er zu diesem ersten Wagen und japste nach
Luft, als ob sich seine Mutter plötzlich in einem Bullenauto vor ihm
materialisiert hätte. Dann kam er so um acht Uhr morgens, als er gerade nach
Hause gehen wollte, um ins Bett zu krachen, an dem Auto Nummer zwei vorbei. Wir
fragen uns nur eins: Welcher war der bösere Trip und warum?
Letzte Kommentare