Die Leute kriegen irgendwie nicht genug von Ryan McGinleys Höhlenfotos, von denen wir euch ein paar in der diesjährigen Photo Issue gezeigt haben. Ja, OK, die meisten reiten auf den Farben herum und den meisterhaften Kompositionen und geben bedeutungsschwangere Interpretationen zum Besten wie angebliche Referenzen zu Tom Sawyers „Abenteuergeist“ oder aber irgendwelche biblischen Bezüge. Dabei ist es vor allem eine Sache, die sich richtiggehend aufdrängt: es handelt sich hierbei konsequent um Fotos von Vaginas. Ich meine, OK, es sind Höhlen. Aber die surrealen Farben machen sie irgendwie auch zu Georgia O’Keefe-mäßigen Bildern. Du musst nicht mal pervers, Freud oder beides sein, um das zu sehen.
Zwei von unseren Kollegen in London, Jaimie Hodgson und James Knight, haben neulich die Diesel-U-Music Radioshow gespielt. Dabei haben sie uns gute und schlimme Dinge um die Ohren geschmissen, von Hot Snakes über Huggy Bear bis hin zu John Denver. Sie haben es sogar geschafft, irgendwie unbemerkt eine Platte aus der heimlich Hardcore-Vergangenheit unseres englischen Chefredakteurs in die Show einzuschmuggeln...
*So steht es jedenfalls in dem Hinweis zu der subversiven Comedy, die David Firth schon seit einiger Zeit im Internet bringt. Alles, was dieser Typ macht, zieht irgendwie einen massiven Kult nach sich. Er ist in der Tat Englands größtes Geschenk an das World Wide Web, seit es erfunden wurde. Seine Arbeiten - seien es nun die animierten Filme wie Salad Fingers oder saitirische Dokus wie Devvo - hat zahllose Parodien und Fan Tributes bekommen. Wir haben ihn getroffen, damit wir eine Entschuldigung dafür haben, einen Teil seiner Arbeit in unserem Blog zu veröffentlichen, was sowieso schon seit Ewigkeiten überfällig gewesen ist.
Das neue Video von Primal Scream ist wirklich großartig. Es ist eine Hommage an unseren italienischen Lieblings-Horror-Regisseur Dario Argento. Darin ertränkt Bobby GillespieBen Rayner's neue beste Freundin Alice Dellal und köpft Lily Cole mit einem Kronleuchter.
Das Problem beim Drogennehmen ist, dass sie deinem Körper und deinem Gehirn schaden. Als ich dann von einer neuen Droge gehört habe, die man sich anhören kann, anstatt sie sich in die Venen zu spritzen oder in verschiedene Körperöffnungen zu ziehen, wollte ich dem Zeug auf jeden Fall eine Chance geben. Binaurale Drogen sind im Grunde die Pseudo-Drogen der Zukunft, weil sie nur den Verstand beeinflussen. Diese Drogen, die auf verschiedenen Takt-Geschwindigkeiten, Schallfrequenzen und auf deren Wirkung auf das subkordiale auditive Zentrum des Gehirns (was auch immer das heißt) aufbauen, versprechen, das Bewußtsein des Zuhörers zu verändern, indem sie zum Beispiel die Ausschüttung von jeder Menge Endorphinen stimulieren.
Ich habe meinen Anteil an winzigen Schwänzen definitiv schon gesehen. Wisst ihr, die, bei denen man nicht wirklich sagen kann, ob sie schon drin sind? Diese Exemplare lassen mich verzweifeln. Aber was noch viel angsteinflößender ist, sind diese massiven, pulsierenden Monster, wie die 400 gesammelten Penisse in diesem The Big Penis Book. Sie erinnern eher an Folterinstrumente als an ein Werkzeug, um damit Liebe zu machen. Nein, ich stehe nicht darauf, mir meine Innereien durch den Fleischwolf drehen zu lassen, vielen Dank. Ich nehme dann doch lieber jeder Zeit eure durchschnittlichen 15-Zentimeter-Willies (bevorzugterweise die, die nicht so viele herausstehende Adern haben, symmetrisch und leicht nach oben gebogen sind.)
Heute kam in unserem Büro ein Paket an, dessen Inhalt in diesen schaumgummiartigen Flocken lag. Als ich dann eine davon aus dem Paket nahm und sie mir in den Mund steckte, meinten alle nur: "Was zur Hölle machst du denn mit dem Plastik im Mund?" Haben diese Leute eigentlich keine Allgemeinbildung abbekommen? Es weiß doch heute jedes Kind, dass man Vepackunsmaterial auch aus umweltfreundlichen, biologisch abbaubaren Materialien herstellen kann, wie zum Beispiel aus Kartoffeln und Getreide, oder?
Heute Nacht habe ich den Film TerrorVision gesehen, und er war wirklich großartig. Er gefiel mir noch viel besser, als ich kapierte, dass Mary Woronov darin mitspielt. Wenn ich mir ab und zu einen dieser guten Low Budget Filme aus den 70er und 80er Jahren ansehe, taucht plötzlich unwillkürlich Mary Woronov darin auf. Sie war ein Teil von der Gruppe um Andy Warhol, kam in einem paar seiner Filme vor und tanzte außerdem für The Velvet Underground als Go-Go-Mädchen. Sie ist zweifellos eine der coolsten Frauen aller Zeiten.
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