Neben dem bekannten, alten
Scheiß hat Berlin endlich eine neue Sehenswürdigkeit. Eine Sehenswürdigkeit,
die wie kaum eine andere so monumental die Zeit überstanden hat.Zum einen weil das Ding verdammt schwer
ist, zum anderen weil man es schlicht und ergreifend einfach nicht los wird, da
es komplett aus Beton besteht. Nun wurde aber richtig viel Geld in den
Hitlerklotz gepumpt und was rauskam ist eine Baustelle.
Sasha Grey ist sowas wie John Lennon für Porno. Nun ja, nicht ganz, denn sie fickt nicht für den Frieden, den Wald oder Pandas, sondern einfach, weil sie Spaß an ihrem Job hat. Der Sex ist dann aber intellektuell und wird metaphysisch verklärt und deswegen wurde sie ja auch von Steven Soderbergh gebumst; gebucht um in seinem neuen Film The Girlfriend Experience eine Edelprostituierte zu spielen.
Wenn dir Martin Skauens morbide, fotorealistische Zeichnungen aus unserer Keine Fotos Issue schon gefallen haben, dann wird es dir auf jeden Fall genauso gut gefallen, zu hören, dass er gerade eine Serie von neun fiktiven Comicbuch-Covern fertig gestellt hat, die Times heißt.
Jetzt, wo China die wirtschaftliche Weltmacht besitzt und den Ausbruch einiger Seuchen verhindert hat, können sie sich weniger kritischen Themen widmen, zum Beispiel entspannterer Unterwäschenpolitik. Wie damals, als du deine kleine Schwester demütigtest, indem du ihre geblümte Unterwäsche aus ihrem Schlafzimmer in die nächste Baumkrone im Hinterhof deiner Eltern warfst, hat ein neues Krankenhaus in China eine 12 Fuß lange gelbe Unterhose aus ihrer Hausfront gehängt, um Männer davor zu warnen, zu enge Unterhosen zu tragen. Die quetschen nämlich deine Teile ab und führen so zu Problemen beim Urinieren und Fortpflanzen. Wahrscheinlich wollen sie ihre Jungs nur davon abhalten, merkwürdige Ideen zu entwickeln, sie könnten anfangen, wie Homos in Skinny Jeans rumzulaufen, was tatsächlich den Untergang der Zivisilation einläuten würde.
Zum Release des neuesten Teils von Colin McRae, DIRT 2, feierte
VICE am Samstag in Berlin im Cargo Club. Optimo, Joakim and the Disco, Biffy, Red Deer Heat und unsere Vice DJs ballerten unsere Köpfe beinahe durch die Wände der Container.
Vielen
Dank also an all die tollen Gäste, die sich mit uns durch das Containerlabyrinth
tanzten und unseren Sponsoren Codemasters Colin McRae Dirt 2 &
Schwarze Dose 28!
Die weiteren Bilder der Party findet ihr HIER auf unserem Fotoblog.
Wir haben uns schwer bemüht, über all die abertausenden Geschichten von Korruption und Gewalt, die aus Afghanistan im Vorfeld der Wahlen am 20. August zu uns drangen, den Überblick zu behalten. Die Vorstellung, dass diejenigen Männer, die um die Macht im Land streiten, dieselben sind, die in schwere Menschenrechtsverletzungen, Drogenhandel im großen Stil und weitverbreitete Einschüchterung der Bevölkerung verwickelt sind, ist offensichtlich verrückt, aber sie ist nichts Neues für die afghanische Bevölkerung.
Verfechter der digitalen Musikverbreitung berufen sich ja
zum einen auf die Tatsache, dass das prähistorische Zeitalter der
Tonträgerproduktion für eine immense Ressourcenverschwendung verantwortlich
war. Zum anderen darauf, dass CD-Jewelcases unfassbar hässlich sind. Alles
total scheinheilig und an den Haaren herbei gezogen.
Wir hatten schon länger den Verdacht, dass 90 Prozent des aktuellen musikalischen Outputs eigentlich für Affen produziert werden. Charles Snowdon, ein Psychologieprofessor der Universität Wisconsin-Madison, hat unsere Theorien zu untermauern versucht und den Effekt von Musik auf Affen getestet. Dazu beschallte er kleine, süße Lisztäffchen (saguinus oedipus) mit verschiedenen Musikstücken. Leider schienen die den Viechern trotz ihres Namens ziemlich am Arsch vorbeizugehen. Laut Snowdons Studie darf sich lediglich Metallica eines Sounds rühmen, der tatsächlich auch für Affen kompatibel ist. Ihre Musik hatte einen beruhigenden Effekt auf die Tiere.
Seit Wochen warten wir auf den Moment, an dem die kommerzielle Ausschlachtung des Vermächtnisses dieses einen halbtoten Popstars da richtig in die Gänge kommt. Eine Weile passierte nichts außer der halbherzigen Wiederaufnahme in die Klingeltoncharts und einigen peinlichen Flashmobs und Michael-Jackson-Memorial-Grillen - alles Aktionen, denen nicht anders als mit peinlich berührtem Schweigen zu begegnen war. Aber langsam gehts ab - mit "This Is It" erscheint eine noch vom Motiv selbst editierte offizielle TShirt-Kollektion, mit der ihr eurer Ergriffenheit endlich mal so richtig exklusiv Ausdruck verleihen könnt.
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