Habt ihr zu Weihnachten auch Dinge verschenkt, die eigentlich streng genommen für euch selbst waren? Chris hat jedenfalls an Weihnachten gelernt, dass Frauentränen nur das geringere Übel sind, wenn man seiner geliebten Arschkönigin das falsche Denim-Stück zur Betonung der Kurven schenkt...
Big Booty Mums
Evilangel.com
Regie: Justin Slayer
Bewertung: 8
Ich überlege mir gerade, doch nicht zu heiraten. Es sind jetzt keine drei Monate mehr und ich überlege mir, einen Rückzieher zu machen. Ich bin nicht nervös oder panikerfüllt und leide auch unter keiner dieser typischen Neurosen, die man bekommt, bevor man in den Hafen der Ehe einläuft. Es hat alles nur mit der abnehmenden Größe des Arsches meiner Frau zu tun.
Zu Weihnachten habe ich ihr ein halbes Dutzend Paar Jeans gekauft, die alle ein paar Nummern klein waren. Meine Hoffnung war, dass ihr großartiger, dicker nicht-wie-von-einer-weißen-Frau-Arsch aus diesen Jeans herausquellen würde, wie ein Bücherregal und das tat er auch. Es sah so aus, als hätte sie zwei Ärsche. Als ich die riesigen Arschbacken ansah, verliebte ich mich schon wieder in sie. Wenn da nicht ihre blonden Locken gewesen wären, hätte ich geglaubt ich sehe mir dort die Hintertür einer Namibianischen Ghettoprinzessin an.
Meine Augen liefen mit Tränen des Stolzes voll. Ich freute mich auf unser gemeinsames Leben. Bilder von uns beiden, wie wir durch Felder tanzen wie im Film The Sound of Music oder National Lampoon’s European Vacation tauchten vor meinem inneren Auge auf. Ich habe nie daran gezweifelt, dass ich die richtige Frau heirate, aber ihr Arsch in diesen Jeans, kurz vorm Platzen, bestärkte mich noch mal in allem.
Dann passierte es. Sie fing an zu weinen. Also fing ich auch zu weinen an, weil ich dachte, dass wir beide die gleichen Freudestränen weinen. „Ich weiß, es ist wunderschön“, sagte ich, „es ist der schönste Arsch, den ich je gesehen habe.“ Sie versuchte, sich zu fassen und fragte, „Wovon redest du?“ „Von deinem Arsch“, sagte ich, „in diesen Jeans. Das ist ein Kunstwerk.“ „Nein“, antwortete sie, „Ich bin fett. Ich passe kaum in diese Jeans rein.“ „Nein, nein, nein, „ sagte ich ihr, „ich habe dir absichtlich die falsche Größe besorgt. Das sind Arschjeans. Die sind nicht für dich, die sind für mich. Ich meine ja, für dich zum Anziehen, aber für mich zum Genießen. Du weißt schon, nur für zu Hause.“
Meine Worte schafften es kein bisschen, dass sie sich besser fühlte. Stattdessen stellte sie sich vor den großen Spiegel und heulte. „Ich versteh das nicht“, sagte ich zu ihr, „ein großer Arsch ist gut. Das ist das, was Jungs mögen. Das ist der amerikanische Traum: eine Weiße zu heiraten, die den Arsch einer schwarzen hat. Das ist wie... Ich weiß nicht... du bist wie ein sexueller, äh, äh, äh, Minotaurus.“ Falsche Wortwahl. Es war so, als hätte jemand einen Vorschlaghammer genommen und damit die Ventile geschlagen, die ihre Tränendrüse kontrollieren. Ein Geysir schoss aus beiden Augen.
Ich musste im wahrsten Sinne des Wortes in die Garage gehen und meine Angelausrüstung mit diesen Gummistiefeln und den Nass-Staubsauger holen um diese 20 Zentimeter Tränenwasser aufzusaugen, die sich auf unserem Schlafzimmerboden sammelten. Und ich bin ein Mann. Ich weiß nicht, was man zu Frauen sagt und schon gar nicht, wenn sie weinen. „Siehst du“, sagte ich, „Deswegen besorge ich nie etwas für dich. Du bist total undankbar.“ Sie sagte, ich sollte mich verpissen. Also tat ich das, mit einem Eis am Stiel in der Hand.
Einen Monat später oder so, hörte sie auf zu weinen und ohne, dass ich es vorher genehmigt hatte, nahm sie sich vor, genau das Gewicht abzunehmen, um in diese Jeans zu passen und dabei genau meiner Absicht entgegenzuarbeiten. Wir wissen alle, dass die beiden Stellen, an denen eine Frau zuerst gewicht verliert ihr Hintern und ihre Titten sind und von beiden will ich mich nicht trennen müssen. Um eine lange Geschichte abzukürzen, Crissie passt jetzt locker in die besagten Jeans und sieht aus, als hätte sie einen halben Arsch und ich bin jetzt wirklich nicht mehr sicher, ob ich sie noch heiraten will. Ihr seht mein Dilemma, oder?


RSS Feed abonnieren
Kommentare