Sabrina Dehoff ist eine dieser Designerinnen, die Ketten mit lustigen Anhängern macht. Anstatt mit dem Strom des 80ies-Plasik mit zu schwimmen, macht sie lieber kleine kissenartige Lederanhänger, arbeitet viel mit Gold und Scherenschnitt-Optiken. In ihrer letzten Kollektion hat sie Bommelanhänger aus reinem Kaschmir kreiert. Für diesen Sommer wird es ums Thema „Verbindungen“ gehen. Es erinnert alles irgendwie an Kinderschmuck, nur eben für große Mädchen. Bei ihrem Anblick bekommst du unweigerlich das Gefühl, dass sie von glücklichen, Blondgelockten Elfen, die alle Zeit der Welt haben und in einem geheimen Wald leben, in denen die Bommel, die Lederformen und das Gold an Sträuchern wächst, gemacht worden sind: Liebevoll, zerbrechlich und sehr filigran. Jedenfalls sind ihre Accessoires durch genau diesen Eindruck länger lebensfähig, als der ganze andere Kram, den man von kleinen Berliner Designern zu großen Preisen bekommt. Wir haben uns mit Sabrina getroffen, um sie zu fragen, was es mit den Elfen auf sich hat, und was das Tolle an ihren Accessoires ist.
Woher beziehst du deine Inspiration?
In Momenten der Ruhe, wenn ich alles andere vergesse. Das ist bei mir dann die Badewanne, oder das Bett. Man spinnt herum, denkt an Materialien, Gefühle oder gewisse Themen, und dann entstehen Ideen.
Also springst du öfter mal wie wild aus der Wanne, um eine Idee fest zu halten?
Ja, oder aus dem Bett.
Was ist dein Lieblingsanhänger?
Ich habe eigentlich immer einen Lieblingsanhänger aus den jeweiligen Kollektionen. Zurzeit sind das die zwei Tauben, die sich küssen.
Was war dein alles erstes Schmuckstück?
Also einmal war das ein kleiner Freundschaftsring, in Form einer Blume. Und dann habe ich noch eine Herzchenkette, die mein Vater meiner Mutter geschenkt hat, als sie schwanger war.
Hast du es noch?
Die Kette hab ich noch.
Welche Accessoires würdest du den Menschen am liebsten von den Hälsen/ Armen/Ohren reißen?
Ich habe ein großes Problem mit Totenköpfen. Ich finde dieses Thema ist langsam echt total vorbei.
Wir finden, dass dein Schmuck von Elfen gemacht wird.
Ach, die Idee ist ja niedlich. Natürlich sind meine Stücke sehr leicht und positiv. Ich spiele auch gerne mit diesen typischen Mädchenhaften Motiven, anrührende Dinge, mit poetischem Ansatz. Aber ich will nichts mit Kitsch, oder Elfenpostern an der Wand zu tun haben.
Glaubst du denn an Elfen?
Ach, es gibt doch immer kleine Helfer, wie auch immer sie aussehen mögen.
wenn du mehr wissen oder sehen willst:
http://www.sabrinadehoff.com/
http://www.fashionlab.de/


RSS Feed abonnieren
BOMMELL!!!!
Kommentiert von: agula | 12. März 08 um 18:18 Uhr
hey sabrina - dich treffe ich auch überall : )
salut
g
Kommentiert von: georgy | 12. März 08 um 21:40 Uhr
dafür musste sie ja wohl die eier des autors in den mund nehmen und ganz sonor die marseillaise summen...
Kommentiert von: brummi | 12. März 08 um 22:39 Uhr
Das Interview ist zwar schon 2 Jahre her, aber ihr Schmuck ist einfach nicht mehr wegzudenken. Herrlich feminin, aber eben nicht kitschig. Sehr schön einfach :-)
LG!
Kommentiert von: Cara | 13. Juli 12 um 09:50 Uhr