Das letzte Mal traten Vincent Vincent and the Villains bei einer unserer Partys in Berlin auf, nun kommen sie zum zweiten Mal nach Deutschland. Um es euch etwas leichter zu machen, haben wir eine kleine Competition gestartet. Bei dieser könnt ihr jeweils 2x2 Tickets für das Konzert in einer der vier Städte gewinnen. Außerdem verschenken wir noch 4 Pakete mit VVandVs CDs, T-Shirts, Konzerttickets und hübschen Schuhen von Swear, die durch ihren Style natürlich wunderbar zum Anlass passen. Schickt dafür einfach eine Mail an contests@viceland.de und schreibt Vincent in die Betreffzeile.
Damit ihr die Zeit bis zum eigentlichen Ereignis nicht sinnlos vertrödelt, haben wir hier das Video zu Johnny Two Bands für euch. Die Tourdaten gibt's weiter unten.
Andere Leute, normale Leute machen es sich an einem verregneten, herbstlichen Sonntagnachmittag im Oktober mit Kaffee und Kuchen vor dem Kachelofen gemütlich, wir vom Vice hingegen gehen zur Prelistening-Session des neuen Sido-Albums. Jetzt siehst du mal, wie krass wir WIRKLICH sind.
Dafür, dass sich HipHop-Deutschland in Mutmaßungen über dieses Album ergeht, dafür, dass die Gerüchteküche brodelt und alle Welt wissen will, in welchem Fäkalslang der Meister diesmal gedenkt, sein Genre zu revolutionieren, ist das Auditorium relativ überschaubar. Aber Alter, die Bravo ist da, wir sind da – Klasse regiert über Masse.
Auf den englischen Straßen sind Szenen wie wir sie aus A Clock Work Orange kennen, völlig normal. Ein kürzlich erschienener Bericht bestätigt, dass Erwachsene Angst vor Teenagern haben. Erwachsene, die pöbelnde Jugendliche sehen, schalten lieber auf Durchzug und wechseln die Straßenseite, anstatt den kleinen Schlitzohren die Hölle heiß zu machen. Die Umfrage ergab, dass englische Erwachsene die größten Pussies Europas sind…
Im September kam es in Kopenhagen zu mehreren Auseinandersetzungen, weil sich ein paar Leute über die Schließung eines Punk Clubs aufgeregt haben. Auf solche Geschichten stehen die Medien natürlich und brennen darauf, ihre Nase reinzustecken. Doch da sie alle Punks vertrieben hatten, wurde jeder mit einer Kamera in der Hand zum Aussätzigen. Wir kannten die Hintergründe nicht und haben uns gewundert, warum niemand die ganze Sache für uns filmen will. Deswegen schickten wir schließlich Ivar los, um dort mitzumischen. Das ist seine Geschichte…
Tierschützer haben in Galizia, Spanien, 35.000 Nerze aus den Fängen verschiedener Pelzfarmen befreit. Sie dachten, sie täten den gefangenen Tieren einen Gefallen. Woran sie allerdings nicht gedacht hatten war, dass die Nerze in Gefangenschaft aufgezogen wurden und auf ein Leben in der Wildnis nicht vorbereitet waren. Aber 70 Prozent der befreiten Nerze starben auf diesem kurzen, abenteuerlichen Trip. Und diejenigen, die überlebt haben, könnten das ganze Ökosystem auf den Kopf stellen. (Die gefangenen Nerze sind amerikanischer Abstammung und gefährden nun das Ãberleben ihrer europäischen Verwandten.) Mehr Bilder gibt es hier!
Vor ein paar Monaten habe ich hier einen Blog über das heftige Fitnessprogramm geschrieben, mit dem ich mich für den New York-Marathon fit machen wollte. Doch leider war ich verdammt faul. Ich bin immer noch genauso fett wie vorher und der Marathon beginnt in 2 Wochen. Auch wenn ich auf diesen 26 Meilen verrecken sollte, ist doch der gute Zweck die Hauptsache. Deswegen solltet ihr mich sponsern. Ihr werdet euch danach bestimmt besser fühlen…
Dave 1, seines Zeichens die Hälfte von Chromeo und Rap-Redakteur bei Vice US, versorgt uns am kommenden Wochenende mit haufenweise Stripclub-erprobtem Dirty South Hip Hop, Baltimore Club-Styles, obskurem 80er Jahre Funk und allem, was über 120 bpm einen Floor zu füllen in der Lage ist. Ist sein Set repräsentativ für das annoncierte neue Chromeo Album “Fancy Footwork”? Wahrscheinlich nicht. Diese Typen wollen nach wie vor einfach nur wie Hall & Oates klingen. Ihr wisst, dass ihr das nicht verpassen dürft. Es wird eine heiße, sexy Nacht.
Wusstet ihr eigentlich, dass Rockmusik im Iran und den meisten anderen muslimischen Ländern verboten ist? Verboten im Sinne von: du darfst sie nicht hören. Konzerte sind auch nicht drin und wenn man versucht, das Land zu verlassen wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit eingelocht. Glücklicherweise waren O-Hum mutig genug, es trotzdem zu versuchen und nach Deutschland zu kommen. Sie spielen diesen Donnerstag im 103 Club in Berlin. Die Band aus Teheran ist bekannt dafür, persische Dichtkunst (Rumi/Hafiz) in so eine Art Poesierock zu verwandeln. Die fünf Musiker schlossen sich 1999 zusammen, um mit allen erdenklichen Mitteln für die Redefreiheit zu kämpfen und verkörpern mittlerweile die neue Jugendbewegung im Iran. Überleg also lieber zweimal, bevor du dich das nächste Mal über die zu hohe Miete deines Proberaums beschwerst. Wir sehen uns im 103.
O-Hum, Dj Nomad & Hunee 20:00, 103 Club Berlin, Falckensteinstr.47, Berlin 10 Euro
Hamburg/Berlin-Was haben die Bildzeitung, Mariola Brillowska und Whitehouse gemeinsam? Stimmt, alle wissen: Sex sells. Wissen wir natürlich auch, aber uns gibt es umsonst. Die Bildzeitung dagegen ist billig und pickt sich das Pic von Cezara nebst Betroffenheitsalibi Steffi aus unserer Kids-Ausgabe heraus, um über Kindersklavenhandel in Rumänien zu berichten. Die Zeiten ändern sich, die Seite-3-Mädchen auch. Exploitation is everywhere. Ganz im Ernst, die eigentliche Frage ist doch: Wieviel Bild-Leser nutzten Cezara eigentlich als Wichsvorlage? Und natürlich: Wieviel von Euch Vice-Lesern haben das gemacht?
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