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| Oktober 2006 »
Diese Nachricht ist gerade eingetroffen: Club Kids wie zum Beispiel Wow!Wow! aus London werden extra nach Japan geflogen um dort mit gelben Club Kids, die sich Darker Than Cancer nennen, aufzulegen und zu feiern. In Dänemark kleben sich Club Kids falsche Bärte ins Gesicht und rennen mit unechten AK-47ern und zerlesenen Kopien vom Koran auf der Tanzfläche rum. Michael Alig wäre stolz. Mal so ganz nebenbei: Wird er nicht bald auf Bewährung entlassen?
Mehr "Kopenhagen - Club Kids drehen durch" »
Diese Diskussion über Models, die so dünn sind, dass sie eigentlich vom Arzt ihres Vertrauens zwangsernährt werden müssten, ist zugegebenermaßen schon etwas ausgelutscht. Aber letzte Woche erreichte sie einen neuen Höhepunkt, als die Organisatoren der Fashion Week in Madrid fast ein Drittel ihrer gebuchten Models von der Liste schmissen, da ihr Body Mass Index bei 14 lag und sie somit zu dünn waren...
Mehr "Madrid - Skinny Models" »
Es ist Donnerstagnacht in Bangkok und das Telefon klingelt. Ein Freund von mir, der Beziehungen zu der Thailändischen Armee hat, verklickert mir was. Ihm wurde gerade nahe gelegt, nicht nach draußen zu gehen, da in Kürze etwas Gefährliches von Statten gehen würde. Ich dachte er wollte mich verarschen und lachte erst mal ausgiebig. Doch die Armee brachte die Party bald ins Rollen.
Mehr "Bangkok – Ein Putsch ist keine große Sache" »
Hola! Bald wird es auch VICE SPAIN geben. Deswegen suchen wir Autoren, Fotografen, Illustratoren, Cartoonisten und Marketing-Spezialisten.
Redaktionelle Bewerbungen an andy@viceuk.com. Alles andere betreffend an andrew@viceuk.com
Muchos gracias!
Unser Freund Alex Fakso kam gerade aus Japan zurück. Dort hat er viele hübsche, aber auch ein paar ziemlich verstörende Fotos gemacht, die ihr jetzt bewundern könnt. Sie beinhalten unter anderem Meeresfrüchte, die an abgehackte Penisse erinnern, Kinderpornos und friedliche Nachtlandschaften in Okinawa. Viel Spaß.
Fotos: Fakso goes to Japan
Wir wissen, dass wir mit dieser Sache ein bisschen spät dran sind. Doch einen so einzigartigen Jahrestag wie den letzten Montag kann man nicht einfach verstreichen lassen. Deswegen müssen wir an dieser Stelle einmal festhalten, wo wir uns nun nach all den Jahren, die mittlerweile vergangen sind, befinden. Vor fünf Jahren, als die ersten 9/11 Gedenkfeuerzeuge aus Südostasien angeschwemmt wurden und unsere zarten, westlichen Gefühle verletzten, waren wir von den ausgeprägten Details zwar beeindruckt, jedoch enttäuschte uns die Kunstfertigkeit an sich. Bin Laden sieht nicht nur aus wie ein gestutzter Paul Prudhomme, das Teil spielt auch noch "Für Elise" wenn man es aufmacht. Könnte das alles noch weniger Sinn ergeben?
Mehr "New York - Die Evolution des 9/11 Schrotts" »
Unser Freund Saam Farahmand ist ein ziemlich kleiner Kerl, doch er entwickelt sich gerade zum größten Musikvideoproduzenten des Universums. Ein Haufen hippe Bands aus England, unter anderem Klaxons, Good Shoes und New Young Pony, heuern ihn für ihre Videos an. Zudem ist er noch mit Soulwax unterwegs, um deren nächste Dokumentation, die „besser als Spinal Tap“ werden soll, zu drehen und das neueste Video für Simian Mobile Disco wurde auch gerade fertig. Es ist toll geworden.
Mehr "London – Saam the Maan" »
New York hat sich in letzter Zeit zu einem ziemlich öden Städtchen entwickelt. Gebt 9/11 die Schuld, oder Giulliani, oder der Kommerzialisierung der Subkultur. Versucht ruhig euch rauszureden. Doch dadurch unterstreicht ihr nur die unbestreitbare Durchschnittlichkeit der Stadt und die Tatsache, dass sie sich an verblassende Erinnerungen aus den glorreichen Tagen klammert, wie es sonst nur Alt-68er tun, wenn sie von den guten alten Zeiten, anno 1973 sprechen, als alle noch LSD eingeschmissen haben. Doch es gibt noch Hoffnung – The Rapture gehören zu den wenigen guten Dingen, die aus New York kommen und sie sind es Wert, beachtet zu werden. Außerdem haben sie gerade eine verdammt gute Single und ein tolles Video herausgebracht. Es ist nicht nur ein gutes Lied, sie rächen sich auch an einer gewissen Blondine, die die Idee zu ihrem Video geklaut hat.
Schaut es euch hier an.

Als wir die norwegische Hardcore-Band JR Ewing vor einem Jahr das letzte Mal trafen, dachten wir, es würde ewig so weitergehen. Doch jetzt hat die Band leider beschlossen, sich aufzulösen. Und weil wir das wussten, haben wir uns mit ihnen am Donnerstag auf ihrer allerletzten Tour im Magnet Club in Berlin getroffen, um Schmerz mit Schmerz zu bekämpfen. Sänger Andreas Tylden hatte zwar Dennis Lyxzén’s alte Refused Perücke aus den Hardcore-Memorabilien gekramt, doch die Band gab uns all das, wofür sich die blutigen Nasen und gerissenen Stimmbänder in den letzten Jahren gelohnt haben.
Mehr "Berlin - JR Ewing" »
Vielleicht habt ihr in der Stories Issue die Anzeige mit dem großen VICE-Logo aus Osram Dot-ITs gesehen. Wir hatten ungefähr 10.000 von diesen kleinen farbigen Dingern im Büro rumfliegen. Die begannen allerdings ziemlich schnell zu verschwinden, weil alle Leute sie sehr praktisch fanden und zu geizig waren, sich selbst welche zu kaufen. Also haben wir die Übeltäter ausfindig gemacht und ihnen gesagt, dass wir ihnen nicht in den Arsch treten, wenn sie uns zeigen, was sie mit den Lampen gemacht haben. Hier sind die Bilder. Gute Arbeit habt ihr Langfinger da geleistet. Ihr habt dafür gesorgt, dass unsere Geschäftskunden uns noch mehr mögen.
Mehr "Osram Dot-ITs" »
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