Ein Schuh, der die Sneaker-Kultur mit sympathisch-penetranter Vehemenz belagert, ist der Air Max 1. Er wurde in den späten Achtzigern entwickelt (Nike hat da natürlich eine dicke Geschichte zu erzählen – Centre Pompidou, Architekten-Designer, erster wasweissich,....) und mit einem schicken Novum ausgestattet: Das berühmte Luftkissen-Guckloch. Spätere Ausprägungen mit mehr Luftlöchern und einer sportlicheren Gesamterscheinung sind zum Gabber-Schuh aufgerückt. Die chavs, lads und Haberer von Manchester bis Wiener Neustadt haben mit dem AM Classic und aufgeschnittenen Jeans den Tanzboden (oder das Parkdeck) geschrubbt.
Nicolas Müller ist einer der wenigen Menschen, die so nett sind, dass sie die Schwelle zum „dafür muss man sie hassen“ schon längst transzendiert haben und eigentlich nur noch liebenswerte Sonntagskinder sind, die von ihrem Traum leben. Er fährt mittlerweile seit zehn Jahren bei Absinthe-Filmen mit und weil sein Leben wirkt wie etwas, das nur einem Glückskind mit positivem Karmaüberschuss widerfahren kann, haben wir mit ihm über das Thema unserer aktuellen Ausgabe gesprochen — genau einen Tag, bevor sie im Archiv verschwindet und Platz macht für unser neues Baby. Hier sind Nicolas' Gedanken zu Moments Like This Never Last, Drogen, Masttieren und blauen Hintern...
Letzten Freitag haben wir unsere Praktikanten nicht nur dazu gezwungen karierte Shorts und Polohemden anzuziehen, sie mussten auch unsere Ausrüstung tragen und hinter unseren Segways herlaufen, während wir von Loch zu Loch besoffener wurden. Der Abend endete damit, dass wir uns sicher waren gewonnen zu haben und von den mittlerweile zu Sklaven degradierten Caddies in einen der benachbarten Clubs tagen ließen.
Vor 7 Jahren haben sich ein paar Kärntner Skaterheiseln in Graz getroffen und zufällig konnte einer von denen recht gut mit Videokameras umgehen. Nicht so filmen wie es mittlerweile jeder macht, der eine Videofunktion auf seinem Handy hat und den Scheiß dann auch gleich auf youtube (manchmal auch sehr witzig) hochlädt, sondern richtig professionell. Weil das eine Besonderheit ist, haben sich immer mehr Skaterheiseln zusammengefunden, die Experten in ihrem Geschäft sind, also wirklich skaten können und sind geschlossen nach Wien gezogen.
Wer die Zeit bis zum Starttermin der wirklich guten Filme (Each and every man under my command owns me one hundred Nazi scalps... and I want my scalps!) weder mit Mittelmaß oder teils doch sehr angestrengtem österreichischen Kino noch im Bobogarten verbringen will, wird Erlösung finden.
Nur weil wir selbst nicht Boxen können und uns nie in den Ring stellen würden (es sei denn, er ist voll mit Titten und Schlamm), heißt das noch lange nicht, dass wir den erstbesten Kämpfer verpflichten, der sich für uns die Goschen einhauen lässt. Im Gegenteil, wir haben ziemlich hohe Ansprüche. Da reicht es beispielsweise nicht, wenn man zum Aufstehen ab und zu statt mit den eigenen Eiern mit Luftballons spielt. Oder den Kellner im Kaffeehaus anschnauzt. Oder ein paar kleine Lausbuben im Park verhaut. Nein, wir haben jemanden mit Nerven aus Stahl gesucht. Der Folter, Schlafentzug und Psychoterror gewohnt ist. Und vor allem auch Schmerzen. Aber nicht das „ich hau mich mit meinen Freunden und nachher trink ma ein Bier“, sondern die richtig harten Sachen. Kratzen, Beißen, an den Haaren ziehen. Einfühlungsvermögen sollt er auch haben. Damit er den Schlachthaus Peppi trösten kann, wenn dieser weinend in der Ecke liegt. Also eigentlich haben wir eine Frau gesucht. Weil das aber wirklich unfair gegenüber unserem Gegner gewesen wäre, haben wir zur zweitbesten Lösung gegriffen.
"He, wann macht Vice endlich wieder einmal was?" Diesen Satz können wir schon nicht mehr hören und deshalb erlösen wir euch. Aber vorrangig uns. In unserer Güte lassen wir euch auch daran teilhaben: Boxen und Wurstsalon.
Da fühlt man sich wieder wie 14, das Jahr in dem man durchgehend SSX gespielt hat und nur Pause machte um sich Pickel auszudrücken. Huch, war das eine schöne Zeit.
Ich habe Wintersport eigentlich nie so richtig gemocht. Erstens ist es kalt, zweitens nass und drittens überteuert. Und viertens ist es mir unverständlich, wenn man sich für eine Sportart so anziehen muss, als ob man längere Zeit weg bleiben würde und nicht sicher ist, ob man je wiederkehrt. Zu guter letzt habe ich mir dann auch noch den Fuß beim Skifahren gebrochen und die Sache mit dem Wintersport hat sich damit für mich erledigt, zum Großteil jedenfalls.
Hin und wieder finden wir es ganz O.K unsere Mitmenschen zu nerven. Mit einer Frage, die wir 500 Mal hintereinander stellen oder mit einem konstanten "Aaaaaaaa" Ton der aus unserem Kehlkopf entsteht. Manchmal aber kann es jemanden in den Wahnsinn treiben, wenn man ein Lied immer und immer wieder spielt. Dieses könnte sich dazu besonders gut eignen:
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