Claudia Rindler ist jetzt wahrscheinlich nicht gerade das, was du
dir unter einem schweizer Mädchen vorstellst. Sie hasst die Sonne, sie
hasst Christen und von ihrem rechten Arm aus grinst sie jeden Tag ein
Tattoo von Klaus Kinski an. Wenn sie morgens zum Supermarkt fährt um
sich ein bisschen Milch und Käse fürs Frühstück einzukaufen, dann nimmt
sie dafür ihren violetten Leichenwagen, der immer nach Gras riecht und
wie ein Haufen Schrott klingt.
Es
ist unmöglich, Alejandro Jodorowsky mit nur ein paar Worten
vorzustellen. Genau wie eine alte Katze hatte er viele Leben:
Regisseur, Tänzer, Autor, innovativer Theatermensch und Pantomime;
außerdem hat er Comic-Scripts geschrieben, war Journalist und ein
großer Magier, der jede Woche in einem Pariser Café Tarotkarten legte.
Wir haben ihn in seiner Wohnung in Paris getroffen. Dass ein Interview
stattfinden sollte, war ihm leider entfallen, nichtsdestotrotz erzählte
er uns ein paar faszinierende Erinnerungen.
Es
ist unmöglich, Alejandro Jodorowsky mit nur ein paar Worten
vorzustellen. Genau wie eine alte Katze hatte er viele Leben:
Regisseur, Tänzer, Autor, innovativer Theatermensch und Pantomime;
außerdem hat er Comic-Scripts geschrieben, war Journalist und ein
großer Magier, der jede Woche in einem Pariser Café Tarotkarten legte.
Wir haben ihn in seiner Wohnung in Paris getroffen. Dass ein Interview
stattfinden sollte, war ihm leider entfallen, nichtsdestotrotz erzählte
er uns ein paar faszinierende Erinnerungen.
Rutger Hauer ist nicht der Einzige, der eine schicke Filmschule besitzt. Wenn ihr unsere Film Issue aufmerksam gelesen habt und darin das Interview mit Werner Herzog,
dann erinnert ihr euch vielleicht an die geschickt plazierte Bemerkung
seine eigene Filmschule. Er weigerte sich, den Namen preiszugeben, da
er meinte, der wäre so gut, dass er ihn erst als Marke schützen lassen
müsse, da er ihm ansonsten gestohlen werden würde.
Dass Filme schauen und ins Kino gehen nicht nur mit plumper Unterhaltung und Entspannung zu tun haben ist den meisten von euch da draußen hoffentlich bewusst. Nichts desto trotz gilt es diejenigen von euch, die ein wenig kulturfaul sind, an die diesjährige Viennale zu erinnern.
Es ist vollbracht. Unsere neue Ausgabe ist draußen und bevor wir uns jetzt zurückziehen, um uns von den Strapazen der Geburt zu erholen, bäumen wir uns für heute noch ein letztes Mal auf, um euch zu erzählen, warum wir so stolz sind auf unsere Exkursion durch die Filmwelt.
Manche Dinge kann man also doch nicht einfach wie ein paar unbezahlte
Rechnungen ignorieren und hoffen, dass sie sich von selbst lösen. Eine 31 Jahre alte Anklage ist zum Beispiel so ein Fall. Lass uns also mal kurz zurückblicken.
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