Ben Ross ist dieser junge Typ, der Katzenzeichnungen zu seinem Job
gemacht hat und dadurch dem System in den Arsch treten will. Ihr habt
vielleicht seine Zeichnungen in der No Fotos Issue
gesehen und seitdem hat er weiter unermüdlich Katzenfressen gemalt. So
viele, dass er eigentlich die Schnauze voll hat und sie jetzt in einem
Fanzine veröffentlicht.
Alle die ich kenne hatten am Freitag Kopfweh. Zumindest diejenigen, dies im Laufe des Tages nach Hause geschafft haben und nicht den Kater auf Samstag oder sogar Sonntag verschoben haben. Mich hats auch in ein organisatorisches Chaos gestuerzt. Wie soll ich Umziehen und Kisten tragen, wenn ich noch nicht einmal das Gleichgewicht halten kann, geschweige denn einen klaren Satz formulieren (notwendig, wenn man Möbelpackern erklären will, was jetzt überhaupt in die neue Wohnung kommt.
Nachdem wir Mitte Oktober die erste Schneeballschacht veranstalten
konnten, kommen berechtigte Zweifel an der polemischen Panikmache der
Erderwärmungs Demagogen auf. Seit rund 10 Jahren lassen wir uns von
sogenannten "Global Warming Alarmists" wie Al Gore oder David de Meyer
Rothschild mit der Angst aufscheuchen, dass unser lieber kleiner Planet
bald zur Feuerhölle mutieren wird, wenn wir uns nicht voll und ganz dem
Klimaschutz hingeben.
Trotz des Aufstieges von Pratersauna und Co ist das Badeschiff immer noch ein fester und unzerstörbarer Bestandteil der Wiener Clubszene. Bewiesen hat es das vor Allem in den letzten Wochen, als Festivalzentrum der Viennale. Es scheint, dass es uns auch noch in den nächsten Jahren als treuer Begleiter erhalten bleiben wird und das ist auch gut so.
Die Isländer übernehmen Manitoba. Das einst
so glamouröse Land, das jetzt offiziell pleite ist, verliert seit über
100 Jahren seine Bürgeran Kanada, und Manitoba beheimatet
heute grob geschätzt 88.000 dieser Goolies (ein Schmähwort für
Isländische Kanadier, wahrscheinlich geprägt von der rivalisierenden
Immigrantengruppe, den Ukrainern), was verrückt ist, schließlich ist
das ungefähr ein Drittel der Gesamtbevölkerung Islands.
Dass Leiden wunderschön sein kann, weiß man seit man sich in pubertärem Trotz und Weltschmerz 2 Jahre lang eingekifft und Joy Division hörend in seinem Zimmer verkrochen hat und von der Welt da draußen absolut nichts wissen wollte. Doch auch, wenn man diese Zeit überwunden hat, vergeht man doch immer noch manchmal liebend gern in seinem Schmerz und seiner unendlichen Trauer und bedauert sich selbst. Denn es gibt eigentlich fast nichts schöneres als sich so richtig in seinem Elend zu suhlen.
Ich, als hochoffizielle Schwuchtel, hab ja kein Problem mit Britney Spears. So weit wie bei unserem allseits bekannten Youtube-Freund geht meine Sympathie für die Dame aber auch nicht. Es ist nunmal trashigster Pop unter der Schmerzgrenze, den sie da produziert. Aber fuck it, manchmal macht das auch so richtig Spaß. Und angesichts der Tatsache wie ihr Leben die letzten Jahre verlaufen ist muss man ihr zumindest für ihre Standhaftigkeit und ihren Willen weiterzumachen Respekt zollen.
Unlängst haben wir euch vorgerechnet, dass an der Tatsache, dass Jörg Haider schwul war, wirklich nichts außergewöhnlich oder besonders ist. Ganz anders verhält es sich mit einer Studentendemo, an der 50 000 Menschen teilnehmen. Das sind nämlich ziemlich viele. Angenommen jeder von diesen Aktivisten studiert an einer der Universitäten Wiens, heißt das, einem Drittel der Studenten dieser Stadt solidarisieren sich mit den im Audimax formulierten Anliegen. Es heißt aber auch, dass mindestens zwei Drittel faule Schmarotzer sind, die zu Hause geblieben sind. Was verdammt noch einmal haben die gestern getrieben?
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