Ihr habt euch ja ziemlich um die Verlosungsplätze gerissen, eigentlich keine große Überraschung. Wahrscheinlich wart ihr zu faul das Haus zu verlassen um Tickets zu kaufen oder wolltet einfach Geld sparen und trotzdem The Terror Pigeon Dance Revolt!, The Vanities, Bunny Lake und Etepetete sehen. Diesel war ziemlich großzügig, dafür haben wir euch geärgert und bis zum letzten Moment mit der Gewinnerbekanntgabe gewartet. Aber gut alles rächt sich, denn leider werden wir auch nicht intelligenter, sind bis zum Ende ds Abends geblieben, haben schön brav die Getränke durchgemischt (Bier, Vodka, Bier, Vodka, usw.) und das am Tag unserer H1N1 Impfung. Dafür durfte eine von uns das ganze Wochenende im Wachkoma im Bett verbringen.
Pablo Tregebov und Alejandra Nuñez sind zwei Hardcore-Kids aus
Barcelona, die Tattoos haben, die dich zuerst total schocken und dich
dann neidisch werden lassen, weil du weder die Fantasie noch die Eier
hättest, dir das gleiche machen zu lassen. Wie was, fragst du?
Alle die ich kenne hatten am Freitag Kopfweh. Zumindest diejenigen, dies im Laufe des Tages nach Hause geschafft haben und nicht den Kater auf Samstag oder sogar Sonntag verschoben haben. Mich hats auch in ein organisatorisches Chaos gestuerzt. Wie soll ich Umziehen und Kisten tragen, wenn ich noch nicht einmal das Gleichgewicht halten kann, geschweige denn einen klaren Satz formulieren (notwendig, wenn man Möbelpackern erklären will, was jetzt überhaupt in die neue Wohnung kommt.
In der guten alten Zeit war Kopenhagen mal die Tätowier-Hauptstadt
Skandinaviens. Im frühen 19. Jahrhundert ließen sich total betrunkene
Seemänner von wahrscheinlich genauso betrunkenen Tätowierern einen
zusätzlichen Adler, oder Anker oder was auch immer zu ihrer Tattoo
Sammlung dazu stechen, die sie in den Häfen von New York, Hamburg, im
Fernen Osten, und so weiter angefangen hatten. Obwohl es Nyhavn 17, das
älteste Tätowierstudio der Welt, immer noch gibt, ist die Welt der
gestochenen Tinte ganz schön blass geworden, wenn man sie mit ihrer
früheren Pracht vergleicht.
Natürlich kennst du Jenny Shimizu aus Steven Meisels
allgegenwärtiger Calvin Klein CK One-Kampagne, die alle Magazine und
Reklametafeln auf der ganzen Welt überzieht. Und wahrscheinlich hast du
auch die Fernsehspots gesehen, mit den ganzen fertig aussehenden
Psychopathen (inklusive Quentin Crisp und Jennifer Trux!) die
herumstehen, sich unterhalten oder „slamdancen“ während Kate Moss, das neue
Vorzeigegesicht für den „Waif-Look“ verlauten lässt, „CK One… a
fragrance for a man or a woman.“
Ja, schon wieder eine Story über Kokain auf
Viceland. Aber es geht auch um Geschichte! Und um ein Buch! Literatur!
Conny Braam war 25 Jahre lang die Vorsitzende der
Anti-Apartheid-Bewegung in Holland und jetzt hat sie ein Buch
geschrieben über die Holländische Kokainfabrik, die zwischen 1900 und
1963 feinstes Marschierpuder (wortwörtlich) produziert hat. Es hat sich
herausgestellt, dass die Holländische Regierung massenhaft Geld gemacht
hat, indem sie während des ersten Weltkrieges die umliegenden Länder
mit Drogen versorgte. Damit war sie mitverantwortlich für das Andauern
des Krieges. Lest das Interview, um mehr über dieses kleine schmutzige
Kapitel Geschichte zu erfahren.
Was für eine
Woche…gestern Martinsfest mit Laternenumzug im Kindergarten, heute gleich Six
Organs of Admittance in der (hoffentlich) kleinen Arena Halle. Soviele schöne Dinge innerhalb kurzer Zeit
erleichtern einem die lange Wartezeit bis der Nikolo kommt.
Ich bin kein Fan von Tennis. Auch, als sich Boris Becker vor ein
paar Jahren zum Wimbledon-Sieg stotterte, habe ich nie verstanden,
warum soviel Aufhebens um einen, ganz offensichtlichen, Popper gemacht
wurde. Nun jedoch, habe ich endlich einen Helden, der dieser ganze Gemengelage aus konformistischen Benetton-Kids und Poppern, den von ihrer
Arztgattin-Mama gepuderten Arsch versohlen wird.
Gut, ein Großteil von euch wird jetzt sagen, was geht mich das an, ich merk eh nur, das Wochenende ist, weil Hofer zu hat und ich für meinen Tetra Pak Wein zum Praterstern muss.
Nachdem wir Mitte Oktober die erste Schneeballschacht veranstalten
konnten, kommen berechtigte Zweifel an der polemischen Panikmache der
Erderwärmungs Demagogen auf. Seit rund 10 Jahren lassen wir uns von
sogenannten "Global Warming Alarmists" wie Al Gore oder David de Meyer
Rothschild mit der Angst aufscheuchen, dass unser lieber kleiner Planet
bald zur Feuerhölle mutieren wird, wenn wir uns nicht voll und ganz dem
Klimaschutz hingeben.
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