Mit Musik der Ex-Liebschaften ist das ja immer so eine Sache. Wenn sie dich selber schon vorher fasziniert hat, kann dir das der Typ/das Mädel auch nicht so leicht zerstören. Wenn du dem Ganzen aber eher neutral, nicht unbedingt negativ sondern einfach ziemlich wurschtig, gegenübergestanden bist, kann sich auch schon mal ein richtiger Hass oder, besser ausgedrückt, Ekel entwickeln. Immer, wenn du das dann irgendwo hörst, musst du an diese scheiß Person denken und du kannst nicht mehr nach irgendwelchen objektiven Kriterien urteilen. Es ist einfach scheiße, weil es die Musik dieser Person ist. Basta!
Alles, was Ihr schon
immer mal über die drei Holzbretter wissen wolltet: Die gesamte Geschichte des
Ski- und Snowboardsports. Toni Sailer meets Crossover und Weltcup Ikone Daron
Rahlves und Freestyle-Punk TJ Schiller.
Diese Woche lädt uns Cory Arcangel ein, um einen kleinen Blick hinter
die Kulissen zu werfen und zu sehen, wie seine Internet-inspirierten,
stark codierten Kunstwerke entstehen. Cory ist einer der wenigen
Künstler, die wissen, wie digitale Kunst mit Herz, Fleisch und Seele
gemacht wird. Mit einem Portfolio voller Arbeiten, die sich großteils
mit der ungefilterten Merkwürdigkeit und Schönheit, die sich uns in
Form des Internets aufdrängt, beschäftigen, bleibt unser Gespräch immer
wieder beim WWW hängen.
Heavy drillzs... ganzs normal auf unsszzsseren Bausszzsstellen. Viel Dreck wird da nicht gemacht, außßzzßßer, dasszzss esszzss dreckig isszzsst. Und sszzsso lachen wir sszzssogar über Sszzsschnitte und Sszzssplitter... die Sszzsschaufel im Rücken, wenn sszzssie nicht gerade im Nacken sszzssteckt. Denn Farben sszzssind cczzcca. sszzsso, und mir klingelt noch immer dasszzss Kyla Cover in den Ohren (big upsszzss an Feelipa), oder vielleicht bin ich doch ein wenig in Trancczzcce geraten nach diesszzssem Goa-Brett?
Ein Kindheitstrauma hält mich davon ab, jemals wieder einen Fuß in eine Sauna zu setzen. Als Volksschulkind wurde ich in die Therme Loiperdorf geschleppt und musste mich zwischen fettbäuchigen Männern mit unansehnlichen primären Geschlechtsmerkmalen quetschen. Ganz abgesehen davon, dass diese Stammtisch-Trinker starker Schwitzer waren. Hätte mich mein Papa in die Pratersauna mitgenommen wäre das bestimmt nicht passiert.
Abgesehen davon Besteck abzuspülen, gehört zur Arbeit gehen zu den
Sachen, die ich am meisten hasse. Sogar in Barcelona (Sonne,
Gaudí-Beach. Du weißt was ich meine) ist Arbeiten Scheiße. Besonders
wenn das Büro an der Straße zwischen einem Beerdigungsinstitut und dem
Krematorium liegt. Jedesmal, wenn ich kurz raus gehe, um eine zu
rauchen und versuche die Nervenzusammenbrüche der Praktikanten zu
ignorieren, weil sie seit 30 Sekunden niemand beachtet hat, werde ich
mit der Vergänglichkeit und Kürze allen Lebens konfrontiert, wenn
wieder ein Leichenwagen an mir vorbeifährt, der einen Verstorbenen
entweder abholt oder gerade abgeliefert hat.
Es ist unschwer zu erkennen: Maxi ist wieder da. Berlin ist scheiße, meint er und er hat recht damit. Einen Kommentar zu Wien sparen wir uns jetzt, das übernimmt auch Maxi gerne, wenn er dann wieder einmal ein paar Wochenden hier verbracht hat.
Daniel Richter hat einen Meditationsraum, der ein bisschen so aussieht,
als sei er in einem osteuropäischen Gefängnis. Das hindert ihn aber
nicht daran extrem ausdrucksstarke Gemälde zu produzieren. Dabei
arbeitet er immer an mehreren gleichzeitig, die sich wie am Fließband
der Fertigstellung nähern. Politisch hat er ein paar ganz schön
interessante Ansichten. Für ihn gibt es nämlich keinen großen
Unterschied zwischen der Bombardierung von irgendwelchen Zivilisten mit
Bomben oder mit Popkultur.
In Indien eröffnet ein neuer Freizeitpark, der Spaß macht und auch
noch pädagogisch wertvoll ist. Du kannst alles über die Herstellung von
Pestiziden lernen und die Wirkung dieser giftigen Gase in einer
bewohnten Stadt, außerdem noch darüber wie du trotzdem einer
Verurteilung entgehst und dich vor der moralischen und legalen
Verantwortung für das alles drücken kannst. Die Union Carbide Fabrik in Bhopal ist für sieben Tage für alle geöffnet,
um das 25 - jährige Jubiläum der Katastrophe zu begehen die Tausende
das Leben gekostet hat. In der Stadt wird das auch als Aufstands-Woche
bekannt werden.
Irgendwie hatte es ja auch seinen Charme, ein Interview genau neben dem Soundcheck der Vanities zu führen, zum einen übertönte die Musik unser rollendes R, unser Gelispel und unsere anderen Sprachfehler und zum anderen hatte Jesse so auch die Möglichkeit die Arbeiter, um uns herum, auf ihre Gruppensexkompatibilität zu prüfen.
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