... nunja, die burned nicht so wirklich. Tat sie das denn je? Und da sämtliche Grazer Universitäten obendrein auch noch infiltriert zu sein scheinen von einem gorschtign (sic!) Kärtner Fußvolk, muss dem inner-österreichischen Konkurrenzdruck nachgegeben werden und somit war Donnerstag der Tag an dem es auch in Graz hieß: "Auf, auf... Auf die Straße mit dem Studentenpack."
Bei den Local Natives
wird viel getrommelt. Gerade live hat man bei den treibenden,
synkopischen Rhythmen das Gefühl, man lausche hier nicht fünf weißen
Slackern aus dem Norden von Los Angeles, sondern eigentlich einer
ehemaligen afrikanischen Percussion-Truppe. Gebleicht und mit karierten
Hemden, Strickjacken und hippen Schnurbärten versehen, singen sie sich
ihren folkigen Schmerz von der Seele. Sie haben genau die richtige
Mischung aus Eingängigkeit und Weirdness, um sich mit Erscheinen ihres
ersten Albums, „Gorilla Manor”, zwischen Bands wie Arcade Fire und den
Cold War Kids zu etablieren. Und zwar mit derselben Leichtigkeit, mit
der die Afrikaner Bürgerkriege vom Zaun brechen. Wenn nur alles so
einfach wäre.
Ihr wisst alle darüber bescheid, wie die Mode immer verrückter und
intelligenter und komplizierter wird. Das gilt auch für die Schuhe -
besonders wenn man sich die Schuhe von der Fashion Week vor kurzem
anschaut. Aber im Grunde stimmt das gar nicht so wirklich. Schuhe sind
bei weitem nicht so innovativ, wie ihr vielleicht denkt.
Ich habe
eine englisch-sprachige AHS besucht und wurde ab 10 Jahren zum jährlichen
Kostümierungswahnsinn Halloween gezwungen. Weil Fasching ja scheinbar nicht
ausreicht, musste ich mich 2 Mal im Jahr wie ein Volltrottel verkleiden. Mein schönstes
Kostüm, dass mir mein alleinerziehender Vater ein Stunde bevor wir in die Schule
gefahren sind, gebastelt hat, war das einer Geisterkatze. Er hat ein Leintuch
aus dem Kasten gerissen, es mit über den Kopf geschmissen, vorher noch 2 Löcher
für die Augen ausgeschnitten, zwei Ohren mit Seil abgebunden und mit violettem
Marker Barthaare und eine Katzzennase aufgemalt. Fertig war die Verkleidung.
Unlängst haben wir euch vorgerechnet, dass an der Tatsache, dass Jörg Haider schwul war, wirklich nichts außergewöhnlich oder besonders ist. Ganz anders verhält es sich mit einer Studentendemo, an der 50 000 Menschen teilnehmen. Das sind nämlich ziemlich viele. Angenommen jeder von diesen Aktivisten studiert an einer der Universitäten Wiens, heißt das, einem Drittel der Studenten dieser Stadt solidarisieren sich mit den im Audimax formulierten Anliegen. Es heißt aber auch, dass mindestens zwei Drittel faule Schmarotzer sind, die zu Hause geblieben sind. Was verdammt noch einmal haben die gestern getrieben?
In letzter Zeit haben wir bei Partys vor allem eines gelernt: Wenn die Tingel Tangel Buben irgendwo sind, wird der zweite Floor immer zum Main-Floor. Das war in der Pratersauna so, damals im Arsenal haben alle Leute draußen beim Mobil gefeiert und unlängst beim Flohmarkt ... ja, da war ich nicht, weil ich am Sonntag partout die Wohnung nicht verlasse. Aber ich hab gehört, auch das soll großartig gewesen sein.
Von Anzeigen und Werbung in Printmedien kann man denken was man will. Ich bin jedenfalls ein Befürworter dieser Sachen, weil sie eine schöne und abwechslungsreiche Auflockerung des Heftchens, welches man gerade durchblättert, bieten und weil ich selbst schon einige Male durch eine Anzeige auf etwas aufmerksam geworden bin. Durch das Wachstum der Online-Medien hat der Anzeigenmarkt jedoch eine Verlagerung erfahren. Auf Websiten kann man schneller und effizienter mehr Menschen erreichen, weshalb nun lieber hier investiert wird als in das gute alte Printmedium.
Ständig seh ich dieselben Leute. Egal ob an der Bar im Fluc, beim Wurst Essen am Donnerstag im Kiosk oder beim gemeinsam aus dem Klo geschmissen werden in der Pratersauna. Aber ich treff sie nicht nur beim Ausgehen, sondern auch beim Verlassen des Saals im Gartenbaukino, beim blk river Festival oder bei allen möglichen kulturellen Veranstaltungen. Überall stehen sie in ihren engen Hosen herum, führen Fake-Brillen aus, zwirbeln an den Schnauzbärten und rauchen Parisienne.
VBS besucht einen Neo-Nazi Aufstand, der von der Welsh Defence League organisiert wurde und in Zusammenhang mit der rechten British National Party steht.
Das Elevate Festival will nicht nur eine lustige, sinnfreie 5 Tages Party sein, sondern auch mit einem politischen Diskurs das Zielpublikum wachrütteln. Ich habe natürlich an keinem einzigen dieser Vorträge teilgenommen, sondern war viel mehr damit beschäftigt die Funktionsweisen meiner Kamera zu verstehen, damit ich wenigstens 10 Fotos machen kann, die nicht ausschauen als wären sie auf einem Kindergeburtstag aufgenommen worden, bei dem es nicht einmal Süßigkeiten gegeben hat.
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