Adaptation,
Marie Antoinette, Lost in Translation und schließlich Where the Wild Things
are. Was haben diese Filme bis auf den teilweise gleichen Regisseur
gemeinsam?
Weil wir uns mit Subjectlines, die VIP beinhalten und Champagner-Versprechen leicht ködern lassen und uns Fotos von halbnackten Menschen meistens taugen, haben wir bei der Eröffnung von Fame&Fashion - THE GRAND OPENING EXHIBITION vorbei geschaut. Dresscode: das übliche Schwarz-Weiss. Also nix wie rein in die Westwood-Montur und sich von alten Anzugträgern begaffen lassen.
Es ist vollbracht. Unsere neue Ausgabe ist draußen und bevor wir uns jetzt zurückziehen, um uns von den Strapazen der Geburt zu erholen, bäumen wir uns für heute noch ein letztes Mal auf, um euch zu erzählen, warum wir so stolz sind auf unsere Exkursion durch die Filmwelt.
Nachdem diese Erleuchtung schon im Dezember im schönen Grazstattgefunden hat, werden nun auch wir Wiener
beglückt. Es dauert ja bekanntlich 9 Monate, bis aus einem Zellhaufen ein süßes
Knuddelbaby wird. Wahrscheinlich brauchten unsere Hirne auch so eine Art
Schwangerschaft um endlich bereit zu sein. Jedenfalls liegen wir jetzt in den finalen Wehen und die Zwillinge mit der magischen Gabe können kommen.
Manche Dinge kann man also doch nicht einfach wie ein paar unbezahlte
Rechnungen ignorieren und hoffen, dass sie sich von selbst lösen. Eine 31 Jahre alte Anklage ist zum Beispiel so ein Fall. Lass uns also mal kurz zurückblicken.
Christian Neuborn hat ein Studio, das ist ziemlich weit unter der Erde. Heimlich nennt er es gern Kerker. Sein Arbeitsplatz ist ein antiker G4, ein paar Rasseln, Xylophone und anderes Kinderspielzeug liegen drumherum. Christian Neuborn sitzt auf einem versifften Ledersessel mit allen möglichen Flecken drauf.
Wer der Gunst des Türstehers ausgesetzt ist und die Variablen lange
Menschenschlange und Dresscode zur Gleichung dazurechnen muss, kann sich leicht
die Chancen ausrechnen, wie lange er noch warten muss bis er reinkommt oder ob
er überhaupt reinkommt. Wer zusätzlich noch mit Verkleidung auftaucht kann
gleich wieder umdrehen. Die Ausnahme gab’s letzten Freitag bei der
Pratersauna, die zusammen mit Björn Borg zum ersten offiziellen Aufguss geladen
haben. Im Bademantel.
Schaut einmal rüber zu VBS und seht euch den neuen Film über Cai Guo-Qiang an, diesen zeitgenössischen Künstler aus China, der von Schwarzpulver besessen ist. Vielleicht kennt ihrMr. Guo-Qiang als den Typen, der hinter dem “Footprints of History” Feuerwerk, während der Eröffnungsveranstaltung der Olympischen Spiele in Peking steckt. Er ist auch für seine Retrospektive im Guggenheim Museum 2008 bekannt.
Weil ich wirklich, wirklich gerne wollte... dennoch viel zu jung und tight... mir das ganze Trara schon ein wenig zu viel war... aber dennoch in Bewegung zu versetzen wusste... alle... von feuchtem Schweißfilm umhüllt... ein Vortex aus menschlichen Gliedmaßen...so oldschool, dass Techno ein viel zu neumodischer Begriff wäre... um zu rekonstruieren was da los war... am Freitag. Uh, und die Bärenfut... I would... Seid gespannt, seid seid gespannt. Also vormerken den 10.10. oder gar einen Roadtrip ins Auge fassen.
Dieses wunderschöne Mädchen hier sieht aus, als würde sie ganz kurz davor stehen, von irgendeinem Irren hinter der Kamera brutal ermordet zu werden. Vielleicht steht sie aber auch ganz kurz davor, euch und jeden, der einen Blick auf ihre verstörend schöne Zerbrechlichkeit wirft, umzubringen. Klickt euch einfach selbst durch die hypnotische Melange aus Hilflosigkeit und gnadenloser Gedankenkontrolle.
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